Manna in Schildkrötenform

Nach 46 Tagen aus dem Pazifik gerettet

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Ein Weihnachtsgeschenk für die Kinder! Mit diesem Gedanken stieg Gregorio Collado aus Costa Rica an jenem Novembertag in sein Fischerboot. Er brauchte das Extrageld zum Kauf der Geschenke. Nie hätte er gedacht, dass dies seine letzte Fahrt sein könnte.

Gregorio Collado stach mit seinen zwei Teenager-Söhnen, einem Neffen und dessen Freund für zwei Wochen zum Fischen ins Meer. Vom Ertrag sollten Weihnachtsgeschenke für seine Kinder gekauft werden. Der Fang war gut und nach 18 Tagen auf dem offenen Meer dachten sie an die Rückfahrt. Doch mit einem Mal ging der Motor aus; ein Schlauch war beschädigt und konnte nicht repariert werden. Über Funk rief Gregorio um Hilfe. Er wurde gehört und man versprach ihm, sich sofort auf die Suche zu machen.

Doch die fünf Männer warteten vergeblich, das versprochene Rettungsschiff kam nicht. Die Batterie des Funkgeräts war leer und keine Kommunikation mit dem Festland möglich. Auch die Vorräte wurden knapp. Essen und Wasser wurde rationiert, während das Schiff durch die Strömung immer weiter abtrieb.

Schildkröten vom Himmel

In dieser verzweifelten Situation erinnerte Gregorio sich an Gott. Er hatte schon viele Male von ihm gehört und nun wurde er zu seiner einzigen Hoffnung: «Ich übergab mein Leben Christus. Ich bat ihn um Verzeihung für die vielen Fehltritte, die ich in meinem Leben begangen habe und um Hilfe. Und er hat mein Gebet gehört!» Denn gerade, als die Essenvorräte ausgingen, schwamm eine Schildkröte beim Schiff vorbei. Die jungen Männer fingen sie und nutzten sie als Nahrung.

Von diesem Tag an kamen jeden Tag zwei Schildkröten zum Boot. Für Gregorio war klar: Dies ist Gottes Fürsorge. «Der Herr ist treu! Wenn man ihn bittet, handelt er!» Gregorio spürte, dass Gott sie nicht umkommen lassen würde.

Weihnachten auf dem Meer

Von Zeit zu Zeit fuhren Fischerboote oder Yachten in gewisser Entfernung an ihnen vorbei, doch trotz starkem Winkens und Rufens wurde niemand auf sie aufmerksam. Der Mut der Jugendlichen sank. Gregorio motivierte sie immer wieder, betete mit ihnen und bat Gott um Kraft. Die Wochen vergingen, Heiligabend kam und sie waren immer noch auf dem Boot. Die Wasservorräte neigten sich dem Ende zu. Sie hatten nur einen Weihnachtswunsch: «Wir baten Gott um ein Wunder!»

Vertrauen lohnt sich

Und Gott erhörte auch dieses Gebet. Vier Tage später wurden sie von einem vorbeifahrenden Boot wahrgenommen. Nach 46 Tagen auf der See wurden sie gerettet. Gregorio Collado kann nun aus vollem Herzen bezeugen: «Es lohnt sich, ein Wunder von Gott zu erwarten. In Psalm 40 steht: ‚Voll Zuversicht hoffte ich auf den Herrn, und er wandte sich mir zu und hörte meinen Hilfeschrei.‘ (Die Bibel, Psalm 40, Vers 1) Jesus macht keine Fehler, er hilft immer zur rechten Zeit!»

Zeugnis:
Gregorio Collado (auf spanisch)


Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / CBN

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