Bei einem Treffen in Panama City von 17. bis 20. Oktober riefen die Leiter der Evangelischen Allianzen Lateinamerikas zur Einheit der Christen und zu stärkerer Einflussnahme in ihren Ländern auf.
In einem gemeinsam verfassten Dokument des «Iberoamerikanischen Forums für evangelikalen Dialog» (FIDE) zählen die Vertreter der Evangelischen Allianzen aus 16 Ländern ihre Hauptanliegen für Lateinamerika auf, insbesondere die Gewalt in den Städten, verlorene christliche Werte und die Notwendigkeit, sich gegen die Armut und für Bildung und Einheit einzusetzen. Die evangelische Kirche soll zu stärkerem Einfluss befähigt werden. «Wir betonen erneut unseren gemeinsamen Wunsch zu Einheit, Dialog, Solidarität und wirksamen evangelikalen Einsatz in der Region. Wir möchten unsere Kapazitäten ausbauen, um durch diese Werte die Kirche weiter zu entwickeln.»
Hierzu soll eine Arbeitsagenda entwickelt werden, die die einzelnen Allianzen «leiten und inspirieren» soll, damit sie noch spezifischer auf die Nöte der evangelischen Kirchen ihres Landes eingehen können. Auch für die Generalversammlung der Weltweiten Evangelischen Allianz 2014 in Seoul, Südkorea, sollen Vorschläge verfasst werden.
Datum:
01.11.2012 Autor: Rebekka Schmidt Quelle: The Christian Post
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