Konvertiten in Europa

Holland = Afghanistan?

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Frauen studieren den Islam
Islamisten, in uralten Traditionen gefangene Sippen und Gelehrte aus der Wüste machen Europäern Angst. Mats Tunehag, Leiter der Schwedischen Evangelischen Allianz, protestiert in einem Aufruf dagegen, dass Muslime, wenn sie Christen werden, um ihr Leben fürchten müssen - in Westeuropa. Der Text im Wortlaut:

Wenn Sie in Afghanistan leben und den Islam verlassen, riskieren Sie, von Ihrer Familie, von der Dorfgemeinschaft oder vom Staat verfolgt oder getötet zu werden.

Wenn Sie in Holland leben und den Islam verlassen, riskieren Sie, von Ihrer Familie oder von der islamischen Gemeinschaft verfolgt oder getötet zu werden.

Es gibt im Islam nur eine sehr eingeschränkte Religionsfreiheit. Die meisten von uns sind sich dieser Tatsache bewusst, wenn wir mit Ländern mit islamischer Bevölkerungsmehrheit zu tun haben. Man ist nicht frei, den Islam zu verlassen und zu einer anderen Religion zu konvertieren. Wer das tut, „muss bestraft werden", vielleicht sogar getötet werden. Manche muslimische Immigranten bringen diese Auffassungen über Bestrafung mit nach Europa.

Die niederländische Zeitung ‚Friesch Dagblad‘ berichtet in einem Artikel über dieses wachsende Problem in Holland. «Muslime, die in den Niederlanden Christen werden, haben oft unter Verfolgung zu leiden. Belästigungen durch Angehörige ihrer früheren Religionsgemeinschaft sind an der Tagesordnung und immer wieder kommt es zu Todesdrohungen.»

Der Islamwissenschaftler und Direktor des Wissenschaftlichen Instituts der Christlichen Unionspartei, Gert-Jan Segers, kennt die Probleme. Er hat sieben Jahre in Ägypten gelebt und dort gesehen, dass es immer zu Spannungen führt, wenn ein Muslim zum Christentum konvertiert. «In der islamischen Welt wird die Religionsfreiheit systematisch mit Füssen getreten. Mit der Ankunft von Muslimen in den Niederlanden wurde diese Kultur in die Niederlande importiert.»

Die USA und viele europäische Staaten geben Milliarden aus, um die Regierung Karzai zu stützen und die Taliban zu bekämpfen. Doch sowohl Präsident Karzai als auch das afghanische Parlament bemühen sich aktiv, Afghanen zu identifizieren, die Christen geworden sind. Sie sollten hingerichtet werden - öffentlich! (Der stellvertretende Parlamentspräsident Abdul Satter Khowasi hat laut einer Meldung Anfang Juni die Festnahme und öffentliche Hinrichtung von Menschen gefordert, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind. - Red.)

Bitte hüten Sie sich vor vereinfachenden Begriffen wie Islamophobie und bitte vermeiden Sie oberflächliche Äusserungen wie die, dass wir andere Religionen nicht kritisieren sollten. Ich beschreibe hier nur, was in Holland passiert und in Afghanistan - und die Ähnlichkeiten sind erschreckend.

Ich verteidige das Grundrecht von Muslimen, auch Religionsfreiheit zu geniessen. Sie nicht? Sollten wir das nicht tun?

Autor: Mats Tunehag
Quelle: Schwed. Evangelische Allianz / ÖEA

Datum: 26.06.2010

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