Vier gewinnt: Vier Schweizer Hilfswerke erfreuen Osteuropa mit ihrer «Aktion Weihnachtspäckli». Im letzten Jahr wurden über 85‘000 Geschenk-Pakete überreicht. Nun steht die diesjährige Initiative an.
Seit vielen Jahren ist die Aktion Weihnachtspäckli der grösste Freudenbringer für benachteiligte Menschen in Osteuropa, bilanziert das christliche Hilfswerk «Licht im Osten», eine der vier Organisationen, die an der Aktion beteiligt sind.
Nicht weniger als 86‘400 Pakete wurden im Jahr 2011 in den Osten gebracht. Für die Beschenkten bedeutet es eine Linderung der Armut. Denn die Empfänger werden von einheimischen Mitarbeitern ausgesucht, dies in Zusammenarbeit mit den Sozialabteilungen der lokalen Behörden. Erreicht werden dadurch notleidende Familien, Kinder sowie einsame und alte Menschen.
450 Sammelstellen
Die Bewegung ist gewachsen, mittlerweile können in fast allen Kantonen Pakete bei Sammelzentren abgegeben werden. Vielenorts können sich Interessierte bei Aktionen treffen und gemeinsam Pakete zusammenstellen.
In der Schweiz stehen rund 450 Sammelstellen zur Verfügung. An manchen Orten können bereits jetzt Pakete abgegeben werden. Sammelschluss ist der 24. November – dies, weil die Geschenke danach per Sattelschlepper in den Osten gebracht werden, wo sie dann verteilt werden.
«Die Achse des Guten»
Die «Achse des Guten», also die Werke, welche die Aktion verantworten, sind «Aktion für verfolgte Christen und Notleidende» (AVC), die «Christliche Ostmission», die «Hilfe für Mensch und Kirche» (HMK) sowie «Licht im Osten» (LIO).
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