Jugendmeeting «Crea»

«Top»-Ereignis mit Kwat und King

«Während der Aufbauwoche regnete es. Am Donnerstag lichtete sich der Himmel», erinnert sich Josias Burgherr. Er ist für die Crea-Workshops und -Seminare verantwortlich. Übers Wochenende lachte die Sonne über Basel. «Jetzt sitzen die Leute vor den Zelten, spielen Gitarre.»

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Über 1600 Jugendliche besuchten das 19. Crea-Meeting.
Fünf Plenarzeiten standen auf dem Programm, die unter anderem von Hauptredner Marius Bühlmann bestritten wurden. Zehn Workshops warteten auf die Teilnehmer, darunter vom «Netzwerk Basel» begleitete Einsätze in der Stadt Basel. Dazu kamen 15 Seminare.

Gut besucht war die liebevoll gestaltete Missionsausstellung. Ein Hausdurchgang zum Beispiel war als orientalischer Bazar aufgebaut. Eine Mitwirkende erklärte den Besuchern: «Ich lud eine Kurdin ein. Sie war sehr berührt und sagte: ‹Ich bin nun seit neun Jahren in der Schweiz, noch nie hat mich jemand zum Tee eingeladen!›» Zehn exotische Getränke konnten gekostet werden, etwa Kwat aus der Ukraine, Guarana aus Mexiko, Chicha Morada aus Peru. Dazu gabs frischgebackenes Brot von «Licht im Osten».

Nah beim Herzschlag des Königs

Josias Burgherr: «Bei uns geht es darum, den Herzschlag des Königs zu spüren und ihn zu unserem Herzschlag zu machen. Gott ist der König. Was für eine Ehre ist es, mit ihm leben zu dürfen!» Kaum Besucher abgezogen hat die Fussball-EM: «Wir haben alle Spiele übertragen. Wenn eine Partie eine Plenar-Veranstaltung tangierte, zeigten wir den Match zeitversetzt», erklärt Crea-Leiter Peter Bruderer. Zufrieden äusserte er sich auch über die Bands. «Wir setzen nicht auf reine Marktpower. Hier sollen auch neue Künstler entdeckt werden. Dazu kommen ein bis zwei etablierte.»

Impulse für die Jugend

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Crea-Hauptredner Marius Bühlmann
Den Machern ist das Gesamtprogramm wichtig. «Es ist ein inhaltich gelagerter Anlass, der den Jugendlichen Impulse gibt. Die Themen werden tief ergründet. Wir schauen, was die jungen Leute beschäftigt», meint Peter Bruderer. Oft kommen die Besucher während mehrerer Jahre. Rund 350 Freiwillige legen sich für sie ins Zeug. Auch für viele von ihnen ist das «Crea» ein jährlicher Höhepunkt.

Beeindruckend sei auch, wie die verschiedenen Kirchen und Freikirchen für diesen Event zusammenarbeiten, bilanziert Josias Burgherr. «Ein wichtiger Bestandteil ist das ‹Crea Ministries›-Team. Wir wollen die Leute nicht nur vollstopfen, sondern ihnen auch ganz praktisch behilflich sein, etwa mit Seelsorge oder Berufsberatung.»

Zum Thema:
Den Herzschlag des Königs spüren

Datum: 21.06.2012
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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