«Ashes to Beauty»

«Es lohnt sich, diesen Weg zu gehen»

Die Band «Ashes to Beauty» gehört zu den Überfliegern – und dies wortwörtlich: Die Airline «Swiss» nahm einen der Songs in ihr Unterhaltungsprogramm auf. Sängerin Angela Kilchör sagt, dass der Bandname ihre persönliche Geschichte dokumentiert. Lange habe sie vergeblich nach Erfüllung gesucht und vieles ausprobiert. Echte Annahme fand sie schliesslich bei Christus.

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Ashes to Beauty
«Es gibt immer wieder Leute, die sich nach dem Konzert bedanken; sie erklären, dass sie berührt wurden und sagen: 'Jetzt weiss ich wieder, worum es geht'», fasst Sängerin Angela Kilchör zusammen. «Häufig können sie nicht genau beschreiben, weshalb sie berührt wurden, weil es geistlich tiefer geht», beobachtet Schlagzeuger Dave Hunziker. «Es bleibt nicht beim Hören im Hirn, sondern rutscht ins Herz; auch bei Leuten, die nicht im Glauben sind.» Die Texte werden häufig auf eine Leinwand projiziert.

Viele Reaktionen erhalte die Gruppe auf das Lied «Freedom» («Freiheit»), in dem es um Schicksalsschläge geht und wie Jesus darauf reagiert. «Nach den Konzerten geht es weiter», bilanziert Gitarrist Pascal Kunz. «Die Songs werden im Radio oder auf CD gehört; bei 'Radio Swisspop' sind wir mit vier Songs in der Rotation, das ist ein grosses Geschenk.»

«Das ist meine Geschichte»

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Die Band «Ashes to Beauty»
Weil der Song «Saviour» etwas exotisch ist, da er stilistisch anders aufgebaut wurde, lautete die Empfehlung des Co-Produzenten, ihn nicht mit reinzunehmen. «Aber wir stierten es durch», erinnert sich Angela. Zurecht, denn ausgerechnet dieser Song hob dann ab. Neben dem Airplay erfolgten viele Reaktionen, unter anderem schrieben Leute, dass sie kaum glauben können, dass dieses Stück von einer Schweizer Band stammt.

Zunächst war die Gruppe ein Projekt, dann wurde daraus eine Band. Angela: «Die Wendung 'Ashes to Beauty' dokumentiert meine Lebensgeschichte. Jesus holte mich aus dem 'Seich' heraus. Es war eine Wandlung von der Nacht ins Licht. Darum wollte ich der Band diesen Namen geben.»

Lange gesucht, viel gefunden

«Bis kurz vor meinem zwanzigsten Lebensjahr war ich innerlich auf der Suche, dabei beschritt ich viele Wege. Ich suchte, fand aber keine Orientierung, keinen Halt und nichts, das wirklich trägt. Nachdem ich vieles ausprobiert hatte, fand ich bei Jesus das, wonach ich so lange gesucht hatte.» Dieser habe alles verändert, sagt Angela. «Liebe kam in mein Leben rein, für meine Mitmenschen und Freundinnen. Auch kam Ordnung in mein Beziehungsleben.»

«Es ist gewaltig, was Gottes Geist bewirkt. Aus der Verzweiflung ist Hoffnung, Sinn und Perspektive geworden. Und das Bedürfnis nach Anerkennung, die ich gesucht hatte, war mit einem Mal gestillt.» Das, was sie zuvor nicht gefunden hatte, war mit Jesus auf einen Schlag da. «Er hat mein Herz gesund gemacht.»

«Es lohnt sich»

Zu den Songs, die der Gruppe besonders wichtig sind, gehört das Stück «Solitary Road» («Einsame Strasse»). Pascal: «Es ist eine Country-Nummer mit Fiddle, das hört man in der Schweiz nicht so oft. Doch es passt gut zu uns, wir werden diesen Stil noch verstärkt nutzen.» Das Stück handle davon, dass Gott einen führt, gibt Angela einen Überblick. «Manchmal hat man das Gefühl, einsam oder angefochten zu sein. Aber man weiss, warum man diesen Weg geht, und am Schluss lohnt er sich.»

«Durch Umstände oder Schicksalsschläge kann man versucht sein, vom Weg abzukommen, doch es lohnt sich, ihn zu gehen», macht Dave Mut. Der Song «Don't leave me here» («Lass mich nicht hier») schaffte es zudem ins «Country»-Genre der Airline «Swiss».

Zur Webseite:
Ashes to Beauty

Zum Thema:
Matt Redman: Die Geschichte zum Lied «Once Again»
Songwriting: Aus dem Vollen schöpfen und kreativ sein
Psalmen als Gebrauchsanweisung: Gott mit Haut und Haar anbeten

Datum: 15.03.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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