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Reiche Leute wollen nichts gratis

1 Million für einen Platz im Himmel

USA Today, eine amerikanische Zeitung, machte eine Umfrage unter den Millionären des Landes und kam dabei zu erstaunlichen Ergebnissen. Spitzenreiter bei den mit finanziellen Mitteln unerschwinglichen Dingen war der Wunsch nach einem Platz im Himmel.

Geld allein macht nicht glücklich. So sagt es der Volksmund. Handkehrum scheint das Glück aber auch nicht so kostbar zu sein, als dass man dafür alles hergeben würde. Dies jedenfalls waren die Resultate einer Umfrage unter den reichsten Amerikanern (ab einem persönlichen Vermögen von 2,5 Millionen Dollar), deren Ergebnisse von USA Today veröffentlicht wurden.

Spitzenreiter bei den mit finanziellen Mitteln unerschwinglichen Dingen war eindeutig der Wunsch nach einem Platz im Himmel. Die reichsten Amerikaner würden dabei mehr als 640'000 Dollar (beinahe eine Million Schweizer Franken!) ausgeben. Das nächste, was sich die Wohlhabenden für Geld kaufen würden, wäre wahre Liebe – vorausgesetzt, sie kostet nicht mehr als 487'000 Dollar. Für eine hohe Intelligenz würden die reichen Amerikaner gerne 407'000 Dollar und für Talent 285‘000 Dollar hinblättern. Danach folgen in der Hitliste der unkäuflichen Wünsche die ewige Jugend sowie die Wiedervereinigung mit einer verloren geglaubten Liebe. Ganz am Schluss stehen dann der Wunsch nach Schönheit sowie das Amt des Präsidenten.

Es scheint fast so zu sein, als dass bei den Amerikanern die religiösen Werte mehr zählen als bei uns in Europa. Jedenfalls war der Spitzenreiterwunsch nach einem gesicherten Platz im Himmel der einzige mit Ewigkeitswert. Alle anderen Wünsche betrafen in der einen oder anderen Form das diesseitige Leben.

Dennoch scheinen viele der reichen Amerikaner eines nicht zu wissen: der Platz im Himmel braucht kein frommer Wunsch zu bleiben. Allerdings kann man sich diesen weder mit Geld noch mit besonders frommen Leistungen verdienen. Es gibt jedoch eine direkt von Gott ausgestellte Freikarte, die jedem Amerikaner (und natürlich auch jedem anderen Staatsangehörigen) den alles entscheidenden Platz im Himmel auf die Dauer einer Ewigkeit garantiert. Doch -–und das ist vielleicht gerade das Demütigende an der ganzen Sache – muss man sich diese Eintrittskarte schenken lassen. Und genau hier liegt der wunde Punkt. Reiche Leute wollen nichts gratis, sondern sie wollen es kaufen. Man will es sich selbst verdienen. So gesehen ist es kaum erstaunlich, dass Jesus seinerzeit sagte, die Reichen würden es schwer haben, um ins Himmelreich zu kommen.

An einer anderen Stelle sagte Jesus, dass wir alles umsonst von Gott bekommen, es jedoch auch umsonst an unsere Mitmenschen weitergeben sollen. – Tut mir leid, ihr lieben reichen Geschäftsfreunde, aber auch ihr könnt euch den Himmel nicht verdienen! Göttliche Gnade lässt sich niemals erkaufen. Ihr braucht vielmehr die alles entscheidende Freikarte. Und diese heisst Jesus Christus. Er hat den vollen Preis für euren Eintritt ins Himmelreich bereits vor 2000 Jahren bezahlt. Und weil diese Tat vollständig genügt, kann Gott mit gutem Gewissen auf eure Dollars verzichten...


Autor: Urs-Heinz Naegeli
Quelle: Livenet.ch

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