Genf. Mit einem kleinen Filmfestival ehrt die Stadt Genf ihren Reformator Johannes Calvin. Gezeigt werden Filme, die vorab aus der französischsprachigen Filmproduktion stammen. Den Filmvorführungen folgt jeweils eine Podiumsdiskussion.
Die Filme decken verschiedene Bereiche des Protestantismus, vielmehr des Protestes ab. Gezeigt werden Filme über Martin Luther, Dietrich Bonhoeffer und den französischen Philosophen Paul Ricoeur.
Verschiedene Formen von Widerstand werden beleuchtet. Der Film "Les Camisards" behandelt die Niederschlagung eines Aufstandes der Protestanten im Frankreich des 18. Jahrhunderts. "Fragments sur la grâce" (Fragmente über die Gnade) nimmt die innerkatholische Auseinandersetzung zwischen den Janseniten und Jesuiten im 17. Jahrhundert auf.
Der Film "Un condamné à mort s’est échappé" (Ein zu Tode Verurteilter ist entkommen) thematisiert den französischen Widerstand im Dritten Reich. Etwas aus dem Rahmen fällt der Film "Du fond du cœur" (In der Tiefe des Herzens), der die bewegte Liebesgeschichte der beiden Literaten Germaine de Staël und Benjamin Constan aufnimmt.
Der zweite Film-Zyklus dauert vom 3. bis 5. März.
Die calvin09-Hymne
Nun kann gesungen werden. Die Calvin-Jubiläumshymne für Gottesdienste, Andachten, Gemeinde-Veranstaltungen und natürlich auch zum Hausgebrauch. Den Text, die Noten und weitere Informationen finden Sie hier:
Wie können Gottesdienste attraktiver werden? Dazu hat der Rektor des Theologischen Seminars Elstal (FH), Prof. Volker Spangenberg, einen Zehn-Punkte-...