Der «Prix Farel» des Internationalen Festivals für religiöse Filme in Neuenburg ging an die Schweizer Produktion «Là où personne ne veut aller» (Dorthin, wohin niemand gehen will) von Ruben Russello.
24. Austragung des Festivals «Prix Farel»
Der Film berichtet von einem Kapuziner, der seine Mitbrüder auffordert, zu den Ärmsten in aller Welt zu gehen und ihnen zu helfen. Neben Russellos Film zeichnete die Jury «L´arbre des Chinois» des Franzosen Alexandre Fronty sowie «Piet Mondrian 1872-1944» der Französin Valérie Manuel aus.
28 Filme und Dokumentarfilme aus französischsprachigen Ländern sowie aus Italien wurden an der 24. Austragung des Festivals in Neuenburg gezeigt. Der Jury gehörten Ordensleute, Journalisten und Fernsehproduzenten an.
«Bester Internet-Film»
Der Publikumspreis ging an «Je vous salue Mariette» von Pauline Voisard. Als bester «Internet-Film» erkor eine Online-Abstimmung «La venue de l´Esprit Saint» des Schweizers Philippe Kiener.
Der «Prix Farel» wurde 1967 durch die reformierten Kirchen in der Westschweiz geschaffen. Ausgezeichnet werden sollte der beste Film, der in einer reformierten Sendung am Westschweizer Fernsehen zu sehen sein würde. Heute wird das Festival als ökumenische Institution auch von verschiedenen katholischen Stellen in der Westschweiz mitgetragen.
Der Name des Hauptpreises geht auf den Reformator Guillaume Farel (1489-1565) zurück. Dieser wirkte in der Westschweiz und besonders in Neuenburg.
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