Umfrage bestätigt: "Sakrileg" von Dan Brown prägt den Glauben der Leser
Rund 30 Prozent der Befragten halten die kirchenkritischen Thesen in Dan Browns Roman "Sakrileg" ("The Da Vinci Code") für "eher wahr".
Das berichten französische Medien aufgrund einer Studie, die von der Zeitschrift "Famille chrétienne" beauftragt worden war. Die telefonische Umfrage wurde Ende März unter rund 1000 repräsentativ ausgewählten Franzosen durchgeführt. Rund 25 Prozent der Befragten, die das Buch von Dan Brown gelesen haben, glauben die im Buch vertretene These, dass Maria Magdalena die Ehefrau von Jesus gewesen sei. Unter den Nichtlesern teilen nur 9 Prozent diese Ansicht. Ein "positives Bild der Kirche haben nur 54 Prozent der "Sakrileg"-Leser, unter den Nichtlesern sind 68 Prozent der Kirche gegenüber positiv eingestellt.
Eine populärwissenschaftliche Stellungnahme zu den Thesen Browns hat der US-amerikanische Sachbuchautor und Theologie-Professor Darrell Bock in seinem Buch "Die Sakrileg-Verschwörung" abgegeben. Das New-York-Times-Bestsellerlisten-Buch ist auch in Deutschland stark nachgefragt. Im Februar erschienen, ist mittlerweile die zweite Auflage fast vergriffen. Für Brunnen-Vertriebs- und Marketingleiter Reinhard Engeln ein Beleg dafür, dass sich deutsche Leser zwar "mit dem spannend geschriebenen Thriller von Dan Brown vergnügen, aber doch große Anfragen an die Substanz der gewagten Thesen Browns haben".
Vielleicht nur ein hehrer Wunsch. Denn ans Mark des christlichen Glaubens ging zumindest in Frankreich die Frage nach der christlichen Kernüberzeugung, ob Jesus gestorben und wieder auferstanden sei. Dies halten 28 Prozent der Roman-Leser für "eher unwahrscheinlich". Unter den Nichtlesern können sich nur 17 Prozent zu dieser Aussage durchringen.
Man darf gespannt sein, wie stark der nach Dan Browns Buch gedrehte Film die Glaubensüberzeugungen in Europa beeinflussen wird. Ab dem 18. Mai startet er weltweit in den Kinos.
Bock, Darrell L.
Die Sakrileg -Verschwörung
Fakten und Hintergründe zum Roman von Dan Brown
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Jesus.ch- und SEA-Infokampagne
Ab dem 18. Mai führt Jesus.ch gemeinsam mit der Schweizerischen Evangelischen Allianz eine Infokampagne zum Da Vinci Code durch. Mit Zeitungsinseraten, Kinowerbung wird auf das Infomagazin www.jesus.ch/da_vinci_code/ hingewiesen. Das Online-Magazin informiert über die Fakten und Hintergründe und zeigt auf, wer Jesus Christus wirklich ist.
Für die Durchführung der Infokampagne werden finanzielle Unterstützer gesucht, welche sich an den Kosten der Infokampagne beteiligen. Weitere Infos unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/664/30726/
Bombay. Kürzlich haben sich katholische und islamische Führer mit Politikern und der Polizei in Bombay (Mumbai) getroffen, um die Vorführungen des «...