Südstaatenrock vom feinsten – und das seit Anfang der 90er Jahre,
das ist Third Day. Die Band um Frontsänger Mac Powell steht für gute
Musik und tiefgehende Texte. Wir wollten mehr wissen über Third Day, ihr
aktuelles Album «Move» und das Leben als Band.
Die Band Third Day
Livenet.ch: Mac Powell, Ihr tourt seit den 90ern, was hat sich seitdem bei euch verändert?
Mac Powell: Einiges! Als wir vor 17 Jahren die Band gegründet haben,
waren wir ja noch regelrechte Grünschnäbel, junge Burschen, gerade
fertig mit der Schule. Aber wir waren echt begeistert von der Idee durch
die USA zu touren und vor welchem Publikum auch immer zu spielen.
Damals waren wir alle noch Singles, jetzt sind wir verheiratet und haben
Kinder. Wir tragen also viel mehr Verantwortung als damals. Aber obwohl
unser Leben heute ganz anders ist, ist Anderes genau so geblieben wie
am Anfang der Band. Zum Beispiel unser Wunsch und unsere Begeisterung,
durch unsere Musik von unserem Glauben zu erzählen.
Eure Botschaft steht im Vordergrund, wie wichtig ist euch die Show?
Musik ist ein grossartiges Instrument, um Menschen zu berühren und
Herzen zu verändern. Trotzdem sind wir alle der Meinung, dass Musik auch
Spass machen und unterhalten soll. Das ist uns auch echt wichtig. Wenn
man schlechte Musik macht und keine gute Bühnenshow hat, warum sollten
dann Leute kommen und dem zuhören was du zu sagen hast? Wir versuchen,
in unserer Musik und auf der Bühne das Beste zu geben, sodass die Leute
Spass mit unserer Musik haben. Dass sie dann ihre Augen, Herzen und ihre
Ohren öffnen können für die grossartige Botschaft, die wir haben und
die Leben verändert.
Third Day Frontsänger Mac Powell
Erzähl’ mal über euer neues Album «Move»
Brad Avery, der 13 Jahre lang unser Gitarrist war, ist ja aus der Band
ausgestiegen und war bei diesem Album nicht mehr dabei. Das war für uns
musikalisch gesehen ziemlich interessant, weil wir vier ja ursprünglich
die Band gegründet hatten. Also war «Move» fast wie ein Schritt zurück
zu unseren Wurzeln, ganz purer Südstaatenrock. Als Brad gegangen war,
dachten wir zuerst: Wie sollen wir jemals diesen tollen Gitarristen
ersetzen? Und dann entschieden wir uns, ihn einfach gar nicht zu
ersetzen. Wir mussten alle ein bisschen mehr Gas geben, das hat uns gut
getan. Und das Album wird vor allem denjenigen gefallen, die unsere
ersten Alben mögen.
Ihr unterstützt verschiedene Hilfsorganisationen
Wir wollen nicht nur reden, sondern auch handeln. Seit es unsere Band
gibt, hatten wir das Glück, mit vielen verschiedenen humanitären
Hilfsorganisationen und anderen Projekten zusammenzuarbeiten.
Und irgendwann haben wir beschlossen: Wann immer wir eine Konzert-Tour
machen, wollen wir einen Dollar von jedem verkauften Ticket spenden.
Nach jeder Tour wählten wir eine Organisation aus, die gerade
finanzielle Unterstützung brauchte, zum Beispiel «Habitat for Humanity»,
oder die Organisation der Band Jars of Clay «Blood Water Mission». Es
gibt genug bedürftige Menschen auf dieser Welt, und wir sind froh, dass
wir in der Lage sind, helfen zu können.
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...