Die Punkrockerin Nina Hagen (54) lud gestern Mittwoch zu einer Jesus-Party. Die schrille Sängerin bekennt sich seit einiger Zeit zum christlichen Glauben.
Sie ist eine von Gottes schrillsten Visitenkarte, Nina Hagen. «Mein Geschenk an Berlin», nennt sie die gestrige Party. Eingeladen war auch der Erfinder der «Volxbibel», Martin Dreyer.
Früher huldigte Hagen dem Hinduismus und der Esoterik, seit einiger Zeit wirbt sie nun auf ihrer Website für ihren Glauben an Jesus. Im Buch «Bekenntnisse. Mein Weg zu Gott» (Pattloch-Verlag) beschreibt Hagen, wie sie zum Glauben kam, berichtet die Zeitschrift «Pro». «Sie nimmt den Leser mit auf ein wildes Roadmovie, in dem sie unter anderem dämonische Erfahrungen in einem indischen Ashram machte», so der Verlag. «Vor allem aber begegnete sie Gott. "Gehst auch du weg wie all die anderen?", hatte sie Jesus einst gefragt, damals in jener Nacht, in der die Geschichte begann. Die Antwort auf diese Frage ist die Lebensgeschichte der Nina Hagen: "Nein, ich bleibe hier. Ich war immer bei dir und werde auch immer da sein."»
Zur Party nun war Martin Dreyer, Autor der «Volxbibel» und Gründer der Jugendbewegung «Jesus Freaks» angefragt, aus seiner Bibelübersetzung vorzulesen. Hagen lud auch Fred Ritzhaupt, den Autor des Buches «Willkommen daheim» ein. Dessen Übertragung des Neuen Testaments, die im September bei Gerth Medien erschien, sei ihre «Lieblingsbibel», so Nina Hagen.
Die Ostberlinerin liess sich im August in einer evangelisch-reformierten Kirche im niedersächsischen Schüttorf taufen. Der Pastor, der sie taufte, Karl-Wilhelm ter Horst, werde auch kommen und ein Gebet sprechen, teilt
Hier beschreibt Nina Hagen, wie sie zum Glauben fand.
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