Felix Baumgartner sprang mit einem Fallschirm aus 39 Kilometern Höhe. Beim Sprung aus einem Heliumballon dachte der Extremsportler an Gott.
Felix Baumgartner
Der Ausblick war überwältigend. Die Krümmung der Erde. Drei Rekorde würde er brechen. Doch die interessierten in diesem Moment nicht, wie Felix Baumgartner später vor Journalisten sagte, er habe nur lebend wieder herunterkommen wollen. «Manchmal musst du weit hinauf gehen, um zu sehen, wie klein du eigentlich bist.»
In 39 Kilometern Höhe, in der Stratosphäre, stand der in der Schweiz lebende Österreicher auf dem Kapselrand und blickte hinunter. Seine Gedanken, die er später wiedergab: «Lieber Gott, lass mich jetzt nicht im Stich!» Dann der Sprung, der in fünf Weltrekorde mündete: die grösste Geschwindigkeit, die je im freien Fall erreicht wurde, der längste freie Fall sowie der längste freie Fall ohne Stabilisierungsschirm. Dazu kommen die höchste bemannte Ballonfahrt und der höchste Absprung.
Er hält
Felix Baumgartners Rekordsprung symbolisiert einen prägenden Gedanken aus der Bibel. Der Extremsportler wünschte sich, dass Gott ihn nicht im Stich lässt. Exakt eine solche Situation beschreibt David in einem seiner Lieder.
Lange nach seinem Sieg über Goliath geriet David in harte Bedrängnis. Seine Worte sind inspiriert, von der Beziehung, die er namentlich unter diesem Druck zu Gott aufbaute. So schrieb er etwa: «Eilte ich dorthin, wo die Sonne aufgeht, oder versteckte ich mich im äussersten Westen, wo sie untergeht, dann würdest du auch dort mich führen und nicht mehr loslassen.» (Die Bibel, Psalm 139, Verse 9 und 10)
Fallhöhe
Auch wenn wir uns unsicher fühlen, wenn der Sturm um uns tobt oder die Fallhöhe nahezu ausserirdisch erscheint – es ist einer da, der anbietet, uns zu tragen und unser Fallschirm zu sein.
Bereits die frühen Christen waren nach neuen Forschungsergebnissen Netzwerker und nutzten ein modern anmutendes Kommunikations- und Briefsystem. Dies...