Paris Hilton: «Gott hat mich befreit»

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Gott sei ihr im Gefängnis begegnet, soll Paris Hilton gesagt haben.
Sie habe im Gefängnis in der Bibel gelesen und so zu Gott gefunden. Die Paris Hilton von früher, das sei nur eine Inszenierung ihrer selbst gewesen.

Mit Händen und Füssen hatte sich Paris Hilton gegen ihre Haftstrafe gewehrt. Doch inzwischen soll die wohl bekannteste Gefängnisinsassin dem Knast auch Positives abgewinnen. Die Hotelerbin erklärte, sie habe Gott gefunden, und sie wolle sich nun ändern und sich für die Gesellschaft engagieren.

Kurzer "Ausbruch"

Theatralisch hatte Paris Anfang Juni das Gefängnis verlassen, um die Haftstrafe in Form eines Hausarrests in der eigenen Villa abzusitzen. Doch dann entschied Richter Michael T. Sauer, die kurzfristige Entlassung sei nicht zulässig gewesen. Die reiche Blonde müsse ihre Strafe hinter Gittern verbüssen.

Daraufhin behaupteten mehrere Boulevardzeitungen, sie sei in einer Glaszelle untergebracht, da sie als selbstmordgefährdet gelte. Deutschsprachige Blätter wie "Bild" und "Blick" berichteten von Luxus-Behandlung und feinstem Essen und dass die Gefangene dinieren dürfe.

Gott gefunden?

Offenbar hat die Hotelerbin mittlerweile auch einige gute Erfahrungen hinter Gittern gemacht. In einem Telefoninterview mit der amerikanischen Fernsehmoderatorin Barbara Walters habe sie gesagt, sie habe Gott gefunden. Hilton habe gemeint, sie sei dankbar dafür, dass Gott ihr eine "neue Chance" gegeben habe. Er habe sie befreit und ihr mitgeteilt, dass sie sich ändern solle.

Ein neuer Mensch

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Büsste ihre Verkehrssünden im Knast ab: Paris Hilton.
Nun sei sie ein neuer Mensch - viel "geistlicher" und bereit, sich karitativ einzusetzen, beispielsweise für kranke Kinder oder im Kampf gegen Brustkrebs. Ihre Oma habe an dieser Krankheit gelitten. Früher, da habe sie sich selbst inszeniert. Aber sie sei jetzt nicht mehr dieselbe Person, zu der die Mädchen immer aufgeblickt hätten. "Gott hat mich freigemacht", sagte sie laut ABC-Frau Walters; sie lese nun in der Bibel.

Skeptiker

In der "Chicago Sun-Times" gibt sich Robert Fuller skeptisch. Fuller, Religionslehrer an der Bradley Universität in Peoria: "Plötzliches Konvertieren hält oft nicht lange an." Manche Prominente würden so etwas sagen, um ihren Ruf aufzupolieren. Allerdings gebe es auch Menschen, die im Gefängnis wirklich Gott gefunden hätten.

Quellen: christiantoday, abc News, Chicago Sun-Times, Livenet

Datum: 30.06.2007

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