Der junge Österreicher Martin Pusic wechselte zuerst nach England und nun mit Erfolg nach Norwegen. Vom englischen Traditionsclub Hull City nahm er etwas mit, was seinen Alltag prägt: den Glauben an Jesus.
Martin Pusic
«Pusic, Pusic», sangen die 12'000 Zuseher unmittelbar nach dem Schlusspfiff, berichtet das österreichische Portal «sport10.at». Sekunden vorher traf der 24-jährige Wiener zum 2:1-Siegestor für Valerenga Oslo, ein gelungenes Debüt, das er auf seinen Glauben zurückführt: «Das Tor war nur durch meine Glauben möglich!» Denn dieser bringe ihn dazu, Verantwortung zu übernehmen.
Zwar sei er nie ein schlimmer Typ gewesen, oft aber habe man die falschen Freunde ohne es zu merken. Das entscheidende Ereignis geschah im September 2011.
Goalie wies den Weg
Im Hotelzimmer seines damaligen Team-Kollegen bei Hull City, Torhüter Adriano Basso, fand er die Bibel aufgeschlagen. «Adriano Basso hat mir dann sehr viel darüber erzählt, ich war beeindruckt.» Dies habe sein Leben veränderte, sagt der Mittelfeldspieler zu «sport.at», und weiter: «Ich will einfach so wie Jesus sein. Er war gut zu allen, hat Menschen geholfen und geheilt. Wenn man so handelt, weiss man, dass man alles richtig macht.»
Die grösste Änderung in seinem Leben sei, dass er sich zu hundert Prozent auf den Fussball konzentriere und sich jeden Tag sehr freue, wenn er den Ball sehe.
Pusic ist Österreicher kroatischer Herkunft, einerseits träume er davon, einmal in der kroatischen Nationalelf zu spielen, er könne sich aber auch vorstellen, für Österreich anzutreten.
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