Schweiz, fürchte dich nicht!

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Hielt gegen Frankreich dicht: Verteidiger Patrick Müller.
Es ist geschafft. 0:0 gegen Frankreich. Der erste Punkt ist im Trockenen. Ein wenig Zittern war dabei. Doch eigentlich ist das nicht nötig – für die Nationalspieler nicht und auch nicht für jeden anderen.

Bitter für die «Grande Nation»: Seit vier WM-Spielen haben die Franzosen kein einziges Tor mehr erzielt.* Und «Le petit Suisse» schlug sich wacker: 49 Prozent Spielanteil trotzten sie dem Weltmeister von 1998 ab.

Frankreich ist der einzige Titelfavorit, der sein Auftaktspiel nicht gewann. Ribéry und Henry vergaben ihre Chancen und auch die anderen Stars trafen nicht. Sie konnten froh sein, dass Tranquillo Barnettas Freistoss in der ersten Halbzeit lediglich an den Pfosten klatschte und hätte Frei in der 93. Minute nicht die Hand zu Hilfe genommen, hätte Djourou wohl zum Schweizer Sieg eingeköpfelt.

«Fürchte dich nicht!»

Trotz taktisch gutem Spiel mussten die Zuschauer zittern. Die Schweiz zeigte keine Schwäche. Aber die Achse Zidane – Vieira – Henry – Ribery ist immer für ein Tor gut. Die Zeit lief für die Schweiz – und zuletzt war der Punkt daheim.

Bangen, Zittern und Zagen kennt man auch aus dem Alltag. Aber es gibt Abhilfe dafür, und zwar richtige. Schauen wir dazu wieder auf das Länderspiel. Neunmal schossen die Franzosen auf das Schweizer Tor. Die Schweizer zielten siebenmal auf den Kasten von Barthez. Bei einer guten Chancenauswertung reicht das normalerweise für ein 1:1.

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Schweizer Trainer Köbi Kuhn freut sich über den ersten Punkt an der WM-Endrunde.
In der Bibel lesen wir 46mal den Satz: «Fürchte euch nicht!» Auch bei einer schlechten „Chancenauswertung“ ist das mindestens 1 Treffer in die Freiheit. Und als ob das noch nicht reichen würde, sagt Gott 92mal in der Bibel: «Fürchte dich nicht!» Wenn er etwas 92mal sagt, dann meint er es ernst.

Tatsächlich ruft Gott sogar dazu auf, dass man alle Lasten auf ihn werfen soll. Das Rezept dazu liefert er gleich mit: «Richtet eure kraftlos und müde gewordenen Hände wieder auf zum Gebet, damit ihr stark werdet. Eure zitternden Knie sollen wieder fest werden, damit ihr sichere Schritte im Glauben tun könnt.» **

Dein persönliches 4 – 4 – 2

Das bringt Zuversicht. So viel Zuversicht wie Nationaltrainer Jakob «Köbi» Kuhn hatte, als er seine Elf für das Frankreich-Spiel aufstellte. Er lies 4 – 4 – 2 spielen, also mit zwei Sturmspitzen. Damit bewies er Mut gegen eine Fussball-Grossmacht. Gott gibt mindestens gleichviel Zuversicht. 92mal und 46mal.

* An der WM-Endrunde 2002 kassierte Frankreich eine 0:1-Niederlage gegen Senegal, ein 0:0 gegen Uruguay und ein 0:2 gegen Dänemark. Jetzt das 0:0 gegen die Schweiz. Frankreichs Bilanz: 0:3 Tore, 2:8 Punkte. Die Schweiz blieb in ihrem 23. WM-Spiel zum ersten Mal ohne Gegentor!
** Hebräer 12,12

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Franck Ribéry musste sich mit einem Punkt gegen die Schweiz zufriedengeben.
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Frankreich-Star Zinedine Zidane hatte wenig zu jubeln.

Weiterführende Links:
Den kennenlernen, der 92mal sagt: «Fürchte dich nicht»

Jesus.ch-WM-Magazin

Datum: 14.06.2006

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