«Jeder kriegt, was er verdient» - König Salomo bleibt am Ball

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Akwa trotzt mit Angola den Mexikanern einen Punkt ab.
Die Bibel bietet Handfestes für den Alltag. Das zeigen die Aussagen des weisen König Salomo. Er sprach mitten ins Leben hinein. Darum ist er unser WM-Sonderkorrespondent. Zu jedem Spiel hat er einen Spruch auf Lager. Die dritten zehn Spiele sind gespielt, hier Salomos Zwischenbilanz:

Spiel 21

Argentinien – Serbien & Montenegro 6:0.
Argentinien weint nicht um Serbien & Montenegro. Die entfesselte 6:0-Show der Gauchos ist das WM-Aus für die Südosteuropäer. Gigantinien. Das war nicht mehr «die Hand Gottes» von Maradona, es waren die Füsse Gottes.
Salomo nimmt Argentiniens Sieg als Vorbild für andere: «Beobachte die Ameisen, du Faulpelz! Nimm dir ein Beispiel an ihnen: Kein Vorgesetzter treibt sie an; trotzdem arbeiten sie den ganzen Sommer über fleissig, und im Herbst haben sie einen Vorrat für den Winter angelegt. Wie lange willst du noch in deinem Bett bleiben, du Faulpelz? Wann stehst du endlich auf?» Sprüche 6,6-9

Spiel 22

Holland – Elfenbeinküste 2:1
Die Elfenbeinküste rackerte und ackerte. Aber «die Elefanten» vermochten den 0:2-Rückstand nicht mehr zu wenden. Die Elfenbeinjungs sind das erste afrikanische Team, das ausscheidet.

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Asamoah Gyan bejubelt Ghanas Sieg über Tschechien.
Salomo dazu, dass nun laufend Teams rausfliegen: «Ich beobachtete, was auf der Welt geschieht, und erkannte: Alles ist vergebliche Mühe – gerade so, als wollte man den Wind einfangen.» Prediger 1,14

Spiel 23

Mexiko – Angola 0:0
Das war Nixiko. Mit einem Sieg hätte sich Mexiko in die Achtelfinale geballert. Aber gegen die wackeren Afrikaner rannten die Südamerikaner vergeblich an.
Salomo über Mexiko: «Der Mensch plagt sich sein Leben lang, doch was bringt es ihm ein? Hat er irgendeinen Gewinn davon?» Prediger 1,3-4

Spiel 24

Portugal – Iran 2:0
Brutal wurde Figo von einem iranischen Karate-Kicker niedergestreckt. Am Ende durfte aber Portugal jubeln.
Salomo muntert Figo auf: «Gott weiss Bescheid! Er sieht dir ins Herz! Jedem gibt er das, was er verdient.» Sprüche 24,12b

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Darijo Srna (Kroatien) sah an dieser WM schon bessere Spiele.

Spiel 25

Tschechien – Ghana 0:2
Das bisher schnellste WM-Tor. Asamoah Gyan haut das Ding nach 66 Sekunden in die Maschen.
Für Salomo ist klar: «Klug ist, wer schon im Sommer einen Vorrat anlegt. Wer dagegen die Erntezeit verschläft, ist ein Dummkopf.» Sprüche 10,5

Spiel 26

Italien – USA 1:1
Na, na, na – Italia! Nach drei roten Karten spielten zehn Italiener gegen neun Amerikaner. Auf die Idee, das Spiel in die Hand zu nehmen kamen die Europäer aber nicht.
Salomo war nicht angetan: «Der Faulpelz erlangt nicht, was er begehrt; der Fleissige dagegen schafft einen bleibenden Besitz.» Sprüche 12,27

Spiel 27

Japan – Kroatien 0:0
Das Ergebnis gibt das Spiel 1:1 wieder.
Salomo diplomatisch: «So hoch der Himmel ist und so weit die Erde, so unergründlich sind die Gedanken des Königs.» Sprüche 25,3

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Italien (im Bild Andrea Pirlo) stolpert im Brutalo-Match über die USA.

Spiel 28

Brasilien – Australien 2:0
Brasilien tanzte wieder keinen Samba. Wieder wurde das Team dafür kritisiert. Aber das Team hat sechs Punkte und noch immer kein Gegentor kassiert.
Salomo lobt: «Der Kluge geht zielstrebig den Weg, der zum Leben führt; er meidet den Weg hinab ins Verderben.» Sprüche 15,24

Spiel 29

Frankreich – Südkorea 1:1
Frankreich steht noch immer ohne WM-Sieg da. Die «Grande Nation» bringt zuwenig Bewegung ins Spiel, tut sich mit Standfussball schwer und kassiert kurz vor Schluss den Ausgleich. Frankreich kämpft jetzt gegen das Aus in der Vorrunde. Dabei wollte man vorne dabei sein.
Salomo: «Der Faulpelz will zwar viel, erreicht aber nichts; der Fleissige bekommt, was er sich wünscht, im Überfluss.» Sprüche 13,4

Spiel 30

Schweiz – Togo 2:0
Nicht das Spiel des Jahres, aber solide Arbeit. Früh in Führung gegangen, liessen sich die Schweizer mehrfach in der eigenen Platzhälfte einschnüren. In der 88. Minute schoss Barnette die Eidgenossen an die Tabellenspitze.

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Frankreich spielte Standfussball. Zuletzt jubelte Südkorea.
Salomo lobt und mahnt zugleich: «Wer seine Felder bestellt, hat genug zu essen; wer unsicheren Geschäften nachjagt, ist leichtsinnig.» Sprüche 12,11

Lesen Sie auch:
"Hochmut kommt vor dem Fall" - König Salomo kommentiert die WM Spiele 1 – 10
"Wie gewonnen, so zerronnen" - König Salomo beurteilt die WM Spiele 11 – 20

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Dossier: www.jesus.ch/wm06

Datum: 21.06.2006

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