Dream Team erfolgreich unterwegs

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Im Cup höherklassige Teams ausgebootet: die erste Mannschaft des Dream Team Bäretswil.
Seit sieben Jahren dominiert das Dream Team Bäretswil das Unihockey-Masters-Turnier des BESJ. Dem Schulalter entwachsen, haben die Zürcher Oberländer einen Club gegründet, der nun in der Meisterschaft und auch im Schweizer Cup Furore macht.

Derzeit trainieren 7 Mädchen und 13 Knaben in den Farben des Dream Team (U16), das zur Jugendarbeit der Chrischona-Freikirche im benachbarten Bauma gehört. Den Ehemaligen macht der Sport mit seinen Überraschungsmomenten so viel Spass, dass sie 2008 einen Club gründeten. Er hat derzeit knapp 30 lizenzierte Spieler in drei Mannschaften. Ausser einem Goalie entstammen alle Spieler der ersten Mannschaft dem BESJ-Dream Team.

Thomas Abbühl, der die Bäretswiler am BESJ-Masters 2003 erstmals zum Erfolg führte, leitet heute den Club und trainiert die erste Mannschaft. Sie begann 2008 in der Vierten Liga und kanterte, läuferisch überlegen, die meisten Gegner nieder (Torverhältnis nach 18 Spielen: +219). Bemerkenswert schlägt sich das Dream Team Bäretswil nach dem Aufstieg in der dritten Liga: Die Zürcher Oberländer haben alle sechs Spiele gewonnen.

Zusammenhalt: nichts anbrennen lassen

Nach den Bausteinen des Erfolgs befragt, nennt Thomas Abbühl zuerst den Kitt. «Wir fördern den Zusammenhalt bewusst; wir sind miteinander unterwegs. Fast jeder Spieler nimmt im Verein eine Aufgabe wahr. Wenn ich ein Problem sehe, spreche ich es sofort an, damit wir als Team vorwärts gehen können.»

Charaktertraining mit der Bibel

Der Trainer, der wochentags Lehrlinge des Elektrogewerbes instruiert, beschäftigt sich mit der geistlichen und charakterlichen Entwicklung der Jungen. «In vielen Trainings mache ich einen Input. Bibelstellen zeigen mir, wie wir uns verbessern können.» Bibelworte finden sich auch auf der Homepage des Clubs. «Mit ihnen bringen wir zum Ausdruck, wen wir mit kreativem Spiel ehren wollen.» Abbühl arbeitet daran, dass sich die Spieler bei Enttäuschungen oder unverständlichen Schiedsrichter-Entscheiden beherrschen. Und räumt ein: «Da muss ich mich selbst an der Nase nehmen.»

Schweizer Cup: Achtelfinal gewonnen

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Langjährige Aufbauarbeit: Thomas Abbühl (2. von rechts) mit Spielern 2004.
Die Newcomers aus dem 4500-Seelen-Dorf bei Wetzikon haben sich sich auch in den Schweizer Cup (Kleinfeld) gewagt. Nach vier Siegen ging es am 1. November gegen die Erstligisten von Uznach hart auf hart. Den 10:9-Vorsprung der Oberländer machten die Uznacher in der letzten Minute zunichte, indem sie für den Goalie einen vierten Feldspieler brachten. Nach drei Minuten in der Verlängerung versenkte jedoch ein Bäretswiler den Ball zum Golden Goal.

Beistand vom Himmel

Thomas Abbühl erlebt mit dem Team Beistand vom Himmel. Wenige Tage vor dem Cup-Achtelfinal verletzte sich ein Spieler; ein zweiter meldete sich am Spieltag krank. Doch als angepfiffen wurde, waren beide da. «Wir hatten für sie gebetet. Sie trugen ihren Teil zum Erfolg bei - für mich ein Zeichen von Gottes Hilfe, da wir kein grosses Kader haben.»

Aussenseiter mit Kampfgeist

Am kommenden Sonntag spielt Bäretswil den Viertelfinal des Knockout-Wettbewerbs gegen UHC Sursee. Die Einheimischen sind krasser Aussenseiter - und werden mit dem bekannten Kampfgeist alles tun, um ihre Chance wahrzunehmen. Der Match in der MZH Bäretswil wird um 15.30 angepfiffen.

Webseite des Clubs Dream Team Bäretswil: www.dtbaeretswil.ch

 

 

Datum: 04.12.2009

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