Howard: «Es geht um mehr als Basketball!»

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Dwight Howard, hier im Dress der «Orlando Magic» (Foto: Keith Allison).
Dwight Howards Karriere verläuft märchenhaft. Mit 24 gehört der gläubige Basketballer zu den Leistungsträgern der «Orlando Magic». In dieser Saison erreichte Howard mit Orlando das Finale. Sein Erleben schildert er auf einer DVD.

Bei seiner Geburt erhielt Dwight den Spitznamen «The Miracle Child» («Das Wunderkind»). Zuvor hatte seine Mutter sieben Fehlgeburten erlitten. Sein Vater arbeitete als Polizist und auch als Sportlehrer auf der «Southwest Atlanta Christian Academy», wo später auch Dwight unterrichtet wurde. Sportlich geprägt wurde der Junge auch durch seine Mutter, die Captain war im Damen-Basketballteam des «Morris Brown College».

Olympia-Gold

Dwight Howard wechselte 2004, im Alter von 19 Jahren, direkt von der Highschool zu den «Magics», er lag an erster Stelle als Erstrundendraft. Der 2,11 Meter grosse Center führte in der Saison 2006/07 sein Team nach vier Jahren Abstinenz wieder in die Playoffs und das «Wunderkind» überzeugte später auch im NBA-Allstar-Game. Seit der WM 2006 gehört er zudem der US-Nationalmannschaft an - mit dieser gewann er 2008 Olympia-Gold.

Im Alter von 23 Jahren und 112 Tagen gelang ihm zudem ein Rekord: Er knackte die 5000-Rebound-Marke; ein «Rebound» wird dem Spieler zugeschrieben, der einen Abpraller vom Brett oder Ring unter Kontrolle bringt. Mit dieser Marke übertrumpfte Howard am 30. März 2009 den legendären Wilt Chamberlain, der diese Marke im Alter von 25 Jahren und 128 Tagen erreichte.

Mit seinen Orlando Magic erreichte Howard im Sommer 2009 das Finale der Nordamerikanischen Basketball-Liga NBA. Dies gelang den Magics erst zum zweiten Mal in ihrer Geschichte, die «Los Angeles Lakers» waren dann aber zu stark, die Lakers setzten sich mit 4:1 Siegen durch.

Es geht um mehr

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Hier trifft Howard an den olympischen Spielen 2008 für die USA.
Dwight Howard ist seit jungen Jahren Christ, er gilt als sehr gläubig und menschenfreundlich. Auf der DVD «Outside the Paint» schildert er seinen Aufsteig in der NBA sowie sein Leben als Christ. «Ich will, dass die ganze Welt erkennt, dass Gott real ist», schildert Howard. In der «USA today» wird er zitiert: «Es geht nicht nur um Basketball. Es geht darum, das Leben der Menschen zu verändern, auf und neben dem Platz.» Manche Basketballer seien in jungen Jahren ebenso oft in Polizeireporten auftaucht, wie in den Berichten der Talentspäher. Er wolle auch zeigen, dass diese Sportler nicht nur böse Jungs und Primadonnen sind. «Viele Leute denken, dass ich auf ein Podest steige und sage: „Hier ist Jesus, entscheidet euch für ihn!". Aber das ist nicht die Art, wie man Menschen gewinnt.» Er lehne sich zurück und tue im richtigen Moment, was zu tun ist.

Links zum Thema:
Mehr zur DVD von Dwight Howard (englisch)
Webseite von Dwight Howard

Datum: 16.12.2009

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