Tanja Fasser aus Müstair, Kanton Graubünden, schnitt sich in der Schule mit einem Messer ins linke Auge. Nach einer mehrstündigen Operation war das Auge ungetrübt – zum völligen Erstaunen der Ärzte.
Tanja Fasser ist auf dem linken Auge nicht erblindet.
Es passierte in der Geometriestunde: «Mit einem Messer versuchte ich, ein Dreieck zu schneiden.» Zuerst wollte dies nicht funktionieren. So drehte sie es um, rutschte dabei aber aus und schnitt sich ins linke Auge.
Sofort fuhr sie der Lehrer ins Spital im Nachbardorf. Von dort ging es mit Blaulicht in ein grösseres Spital. Nach diesem Schnitt lautete die Diagnose, dass sich die Linse des Auges trübt und dass Tanja auf diesem Auge nicht mehr würde sehen können. Zum Erstaunen aller stellte sich dies aber nicht ein, das genähte Auge wurde heil.
Tanja sagt, sie habe das dem Gebet ihrer Eltern und deren Freunde zu verdanken, dass die Zeit im Spital so positiv verlaufen sei. Sie habe erlebt, dass Gott grösser ist als eine Diagnose. Das habe sie in ihrem Glauben gestärkt. Sie sei überzeugt, Gott ist gut, er erhört Gebete und hilft einem, sei es in schwierigen Situationen oder ganz praktisch im Alltag.
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