In Nordkorea am Schlimmsten

200 Millionen Christen werden wegen ihrem Glauben verfolgt

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"Wähle Jesus": Derzeit fast eine gefährliche Drohung in Nigeria.
Es ist nicht nur der Sturm der Entrüstung nach den Mohammed-Karikaturen, weltweit sind Christen aus vielfältigen Gründen Repressalien ausgesetzt. Die Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI) schätzt, dass 200 Millionen Menschen wegen ihres Bekenntnisses zu Jesus verfolgt oder benachteiligt werden.

Jährlich bezahlen 175.000 Christen für ihren Glauben mit dem Leben, versichert die Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI). In China etwa dürfen nur Mitglieder der staatlich kontrollierten "Chinesischen Katholischen Patriotischen Vereinigung" ihren Glauben öffentlich ausüben. Bis zu 80 Millionen Christen werden so in den Untergrund gedrängt.

In Nordkorea am Schlimmsten

Am härtesten ist das Los der Gläubigen in Nordkorea. Schätzungen zufolge hält das Regime mehr

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Chilgok-Kirche in Nordkorea
als 200.000 Christen unter unmenschlichen Bedingungen in KZ-ähnlichen Lagern gefangen.

Schwer hat es die kleine christliche Minderheit in Saudi-Arabien. In dem arabischen Staat, in dem die Scharia gilt (also die islamische Rechtsprechung), muss jeder mit der Todesstrafe rechnen, der vom Islam zu einer anderen Religion übertritt.

Auch im Irak geraten die rund 800.000 chaldäischen und assyrischen Christen zunehmend unter Druck. Für muslimische Fanatiker zählen die Christen allein wegen ihres Glaubens zu den Kollaborateuren der Amerikaner. Vor allem christliche Geschäftsleute werden Opfer von Anschlägen, da sie Alkohol und andere Waren verkaufen, die als unislamisch gelten. Bombenanschläge auf Kirchen in Bagdad und im kurdischen Mossul bildeten den vorläufigen Höhepunkt in der Serie von Gewaltakten. Folge: 40.000 Christen sind aus dem Irak geflohen.

Quelle: Open doors

Datum: 25.02.2006

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