Anschlag auf Ahmadinejad

«Es hat ziemlich heftig geknallt!»

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Mahmud Ahmadinejad
Nur knapp ist Irans Regierungschef Mahmud Ahmadinejad einem Anschlag entgangen.

Der Iran werde bald deutlich stärker und Europa sein blaues Wunder erleben. Israel werde von der Landkarte ausradiert. Auch über die USA, «den grossen Satan», fand Ahmadinejad wenig Lob - viel Feind, viel Ehr. Mit seiner Verbalattacke gegen Krake Paul zeigte sich Irans Präsident sogar detailverliebt, nichts und niemand entging seinen Angriffen. Er selbst geriet nun ebenfalls ins Schussfeld und überlebte unversehrt. «Es hat ziemlich heftig geknallt», hätten Augenzeugen laut «nachrichten.at» gesagt. Es habe sich um eine Granate gehandelt. Ahmadinejad verliere zusehends an Unterstützung.

Kurzkommentar

Hurra, Ahmadinejad lebt noch!

Ja, der Titel provoziert. Im Iran können sich Frauen nicht kleiden wie sie wollen, andere lapidare «Vergehen» werden mit Amputation oder Hinrichten beantwortet. Und der Titel provoziert mich selbst - nahezu täglich ereilen mich neue Berichte, welche unmenschliche Greuel des Regimes unterstreichen. Ich warte vergeblich, dass sich von den ach so vielen «Friedensbewegten» auch nur einer auf unseren Strassen blicken lässt.

Dennoch: Hurra, Ahmadinejad lebt noch. Die Bibel lehrt, dass Gott jeden Menschen liebt - auch Mahmud Ahmadinejad. Deshalb die Frage: Wann habe ich letztmals für ihn gebetet? Dafür, dass er sich ändert und dass das Land durch ihn oder jemand anderes Freiheit erleben darf. Oft ist Hass und Wut unverzüglich da über die Vergehen - die sehr wohl angeprangert werden sollen, was übrigens biblisch ist, denn die Schrift fordert, eine Stimme für die Unterdrückten zu sein. Doch beim nächsten Säbbelrasseln Teherans sollten wir eines nicht vergessen: Für den Mann zu beten, der von Gott geliebt ist.

Datum: 07.08.2010

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