Kommentar

Barbarei in Afghanistan gegen beherzte Helfer

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Badachschan
Ein barbarisches Verbrechen in Badachschan: Da atmen hochqualifizierte Ausländer, unter ihnen Ärzte, den Staub des kriegversehrten Landes und nehmen allerlei Gefahren auf sich, um Einheimischen das Augenlicht zu erhalten und wiederzugeben. Sie fahren in die entlegene Region, die medizinisch unterversorgt ist, weil Muslime einander bekriegen.

Ohne Kampf beweisen die Taliban, wozu sie imstande sind: Sie ermorden acht Ausländer und zwei Einheimische und berauben sie - und rechtfertigen die Untat mit der Behauptung, die Opfer hätten Bibeln in der Landessprache Dari bei sich gehabt, seien also Missionare gewesen. Zudem hätten sie für den Feind spioniert (als hätten die USA derartige Erkundigungen nötig).

Es ist bedrückend, auf einer christlichen Website den Kommentar (wohl eines Muslims) zu lesen, der Islam sei «sehr tolerant gegen Andergläubige», aber es sei «gegen den Islam, in einem islamischen Land für eine andere Religion Anhänger gewinnen zu wollen». Die Opfer hätten dies bestimmt gewusst - und seien trotzdem losgefahren.

Kurz: Sie waren selbst schuld...

Werden christliche Helfer, die sich von Gefahren nicht abhalten lassen, weiterhin, wie in deutschsprachigen Medien geschehen, verunglimpft und in die Fanatiker-Ecke gestellt, aus der die Mörder von Badachschan kommen? Da verrät der Westen seine Werte.

Wann protestieren islamische Verbände und Gelehrte - zuerst im Westen, wo sie die Freiheit dazu haben - gegen die Barbarei in Afghanistan? Mit einfachen Wortmeldungen ist es nicht getan. Sie haben auch das Argument zu erledigen, das hier angeführt wird.

Wann wird Christen zugestanden zu helfen, auch aus religiösem Beweggrund: weil Gott die Menschen liebt? Und dies mit der Bibel in der Hand zu tun, dem Buch, das diese Liebe erläutert?

Solange Muslime Länder, die einmal islamisiert wurden, als islamische Länder bezeichnen, in denen das nicht geschehen darf, sperren sie Menschlichkeit aus ihnen aus und verleugnen sie im Grundsatz. - Sind muslimische Ärzteteams in Badachschan unterwegs?

Datum: 10.08.2010

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