«Faire» Rosen gegen Hunger und ungerechten Handel.
Am nächsten Samstag verkaufen Freiwillige in der Schweiz 160‘000 «faire Rosen». Die Entwicklungsorganisationen Brot für alle und Fastenopfer machen mit der Aktion auf den Zusammenhang von Handel und Hunger aufmerksam.
Der Rosenverkauf ist ein fester Teil der ökumenischen Kampagne der beiden kirchlichen Organisationen, die 2010 dem Thema «Stoppt den ungerechten Handel: rechtaufnahrung.ch» gewidmet ist. Ungerechter Handel gefährde weltweit die Nahrungsproduktion und die Ernährungssouveränität, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag.
Subventionierte Landwirtschaftsprodukte aus Industrieländern zerstörten lokale Märkte in Entwicklungsländern und brächten kleinbäuerliche Strukturen in Gefahr. «Zahlreiche Kleinbauern müssen ihre Produktion aufgeben und werden ihrerseits von billigen Importprodukten abhängig. Dies ist ein wesentlicher Grund, warum die Zahl der Hungernden weltweit auf über eine Milliarde gestiegen ist.»
Die Rosen für die jetzige Aktion stammen von der tansanischen Farm Kiliflora. Die Rosenarbeiterinnen erhalten faire Löhne.
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