Die Heilsarmee hat mit ihrer Weihnachtskampagne 2004 «Im Gleichschritt mit Mitmenschen» das gute Vorjahresergebnis wiederholen können.
Allein mit der Topfkollekte sind 1.5 Millionen Franken gesammelt worden. Über drei Millionen Franken zahlten Spenderinnen und Spender auf den schriftlichen Aufruf ein.
An Weihnachten 2004 führten weit über tausend Freiwillige in 40 Schweizer Städten die Topfkollekte durch. Dabei wurden 1.5 Millionen Franken gesammelt, die nach Abzug der Kosten für Werbung, Verteilmaterial und Verpflegung von neun Prozent unmittelbar in lokale soziale Projekte und Einrichtungen der Heilsarmee fliessen.
In Basel, Bern, Biel, Lausanne, Winterthur und Zürich geht das Geld laut Medienmitteilung zum grössten Teil an die eigenen Sozialberatungsstellen, die für ihre unbürokratische Hilfe bekannt sind. In anderen Städten steht das Geld den örtlichen Korps (Gemeinden) für die Erfüllung sozialer Aufgaben zur Verfügung. Damit könne man Einzelpersonen oder Familien helfen, die kurzfristig und rasch eine Unterstützung benötigen.
„Treue Spender“
Zusätzlich zur Topfkollekte verschickte die Heilsarmee einen schriftlichen Spendenaufruf an 900'000 Haushalte. Obwohl die Aktion noch nicht abgeschlossen ist, zeichnet sich für die Vergleichsperiode ein positiver Trend ab. «Die Heilsarmee kann auf ein grosses Potenzial an treuen Spendern zählen», lautet das vorläufige Fazit des Leiters Fundraising, Bernhard Stegmayer. Dank einer professionellen Mittelbeschaffung, die auch Fernsehwerbung einbezieht, wird die Heilsarmee mit dieser Aktion wiederum über 3 Mio Franken einnehmen.
Angesichts der immer noch angespannten Arbeitsmarktsituation wertet die Heilsarmee die Resultate der Kampagne als Erfolg. Die Schweizer Bevölkerung zeige mit ihrer Unterstützung auch ihre Solidarität gegenüber Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen.
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