Afrikanische Bischöfe

Kirche in Afrika wird bedeutender


Die protestantische Allafrikanische Bischofskonferenz sagt der Bedeutung der christlichen Kirchen auf ihrem Kontinent einen Wendepunkt voraus. Obwohl Afrika unter Konflikten, Epidemien und Armut leide, wachse die Zahl der Christen in aussergewöhnlicher Weise, erklärten die Bischöfe laut anglikanischem Pressedienst ANCS am 24. August bei ihrem Treffen im ugandischen Entebbe.


Nach ihren Schätzungen wird es in Afrika im Jahr 2025 etwa 673 Millionen Christen geben. Erzbischof Rowan Williams von Canterbury, das Ehrenoberhaupt der rund 67 Millionen Anglikanern weltweit, sagte ein «afrikanisches Jahrhundert der Christen» voraus. Auch der anglikanische Bischof von Ägypten, Mouneer Anis, kündigte eine Verschiebung des Zentrums der Christen in der Welt an.

Bei der Allafrikanischen Bischofskonferenz, die zum zweiten Mal stattfindet, kommen in Entebbe bis Sonntag rund 400 Bischöfe des ganzen Kontinents zusammen.

Derzeit leben nach Angaben des Auswärtigen Amtes mehr als eine Milliarde Menschen in Afrika. Darunter seien rund 44 Prozent Muslime und 40 Prozent Christen.
 

Datum: 25.08.2010
Quelle: Kipa

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