Die Franzosen sind relativ gut in zentralen biblischen Erzählungen bewandert.
Immer weniger Franzosen besitzen eine Bibel. Das geht aus einer Umfrage der französischen Bibelgesellschaft hervor. Demnach verfügt jeder dritte Franzose über eine Heilige Schrift. Vor neun Jahren waren es dagegen noch 42 Prozent.
Ein Viertel der Befragten bezeichnete sich generell als Bibelleser. Drei Prozent gaben an, täglich, zwei Prozent, etwa einmal in der Woche einen Blick in Altes oder Neues Testament zu werfen. Unter den regelmässigen Bibellesern sind zwei Drittel praktizierende Katholiken. Für die repräsentative Umfrage befragte das Institut "Ipsos" Ende Januar 1.017 Franzosen über 15 Jahre.
Bibel wird aus verschieden Gründen gelesen
46 Prozent aller Befragten gaben an, sie würden am ehesten aus religiösen oder spirituellen Gründen zur Bibel greifen. Etwa ein Viertel nannte ein kulturelles und 17 Prozent ein historisches Interesse. Zwei Drittel der Befragten attestierten der Bibel "relativ wenig" kulturelle Präsenz in der Gesellschaft. Jeder Vierte sagte, sie sei "überhaupt nicht präsent".
Einem weiteren Ergebnis zufolge sind die Franzosen relativ gut in zentralen biblischen Erzählungen bewandert. Neun von zehn wissen über die Geburt Jesu und die Episode der Arche Noah Bescheid. Die Auferstehung Jesu kennen 88 Prozent der Befragten. Nur jeder Dritte weiss dagegen mit dem Unglück des Hiob etwas anzufangen.
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