Farhad Afshar, Präsident der Koordination islamischer Organisationen Schweiz
Anderthalb Jahre dauerten die Vorarbeiten. Am kommenden Montag, dem 15. Mai, soll nun der schweizerische «Rat der Religionen» offiziell ins Leben gerufen werden.
Das neue Gremium versteht sich als Dialogplattform fürs bessere gegenseitige Verständnis der religiösen Gemeinschaften. Pfarrer Thomas Wipf, Präsident des Rates des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK), hatte die Idee dazu; er wird nun auch der Erste Vorsitzende dieses Rates.
Hintergrund sei, wie der SEK in einer Pressemitteilung schreibt, die „besondere Verantwortung“, die Christen, Juden und Moslems „für das friedliche religiöse und gesellschaftliche Zusammenleben in der Schweiz“ trügen.
Gründungsmitglieder sind neben Thomas Wipf der Basler Bischof Kurt Koch, Bischof Fritz-René Müller von der Christkatholischen Kirche der Schweiz, Alfred Donath, Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes, sowie von moslemischer Seite Farhad Afshar, Präsident der Koordination islamischer Organisationen Schweiz, und Hisham Maizar, Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen der Schweiz.
Bis auf weiteres nicht vertreten sind die orthodoxen Christen, die evangelischen Freikirchen sowie Buddhisten und Hindus.
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