Westschweiz: Erstes ökumenisches und interreligiöses Treffen
St-Maurice
In St-Maurice hat am Wochenende die erste ökumenische und interreligiöse Zusammenkunft der Westschweiz stattgefunden. Rund 400 Katholiken, Reformierte, Orthodoxe, Evangelikale, Juden, Muslime, Hindus, Buddhisten und Baha'i haben gemeinsam für den Frieden gebetet. Anlass war das Gedenken an das interreligiöse Friedensgebet von Assisi vor 20 Jahren.
«Gemeinsam für den Frieden beten» war von Vertretern von «l'Arzillier, dem Haus des Dialoges» in Lausanne, der Franziskanischen Gemeinschaft und der Gemeinschaft Sant'Egidio veranstaltet worden.
An einem Rundtischgespräch wurden am Sonntag Persönlichkeiten des Friedensdialoges der verschiedenen Religionen vorgestellt. Abschliessend wurde ein Friedensaufruf vorgelesen und unterzeichnet.
Am 27. Oktober 1986 hatte Papst Johannes Paul II. Vertreter aller Weltreligionen zum gemeinsamen Friedensgebet nach Assisi eingeladen. Dem Aufruf des Papstes Folge geleitet hatten unter anderen der Dalai Lama, Mutter Teresa, der anglikanische Erzbischof von Canterbury sowie der buddhistische Mönch Bhante Dhammika; letzterer nahm auch an der Begegnung in St-Maurice teil
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