Aarau. Warum brauchen Muslime Moscheen? Was tun die Muslime dort? Haben Frauen Zutritt? Mit einem Tag der offenen Moschee am Samstag, 8. November 2008, will sich der Verband Aargauer Muslime (Vam) ein weiteres Mal der Bevölkerung für Antworten zur Verfügung stellen.
Derartige Tage der offenen Moschee gab es bereits 2006 und 2007. Der Vam bezeichnet rückblickend diese Aktionen als grossartige Erfolge. Im Gegensatz zu den vergangenen beiden Jahren findet dieser Anlass diese Mal aber nicht nur im Kanton Aargau statt. Aus Anlass der von der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft Schweiz Iras-Cotis veranstalteten „Woche der Religionen“ nehmen neu auch die Kantone Zürich, Bern, Freiburg und Lausanne teil, heisst es in der Mitteilung des Vam von Freitag, 17. Oktober.
Interessierten soll an diesem Tag die Gelegenheit gegeben werden, sich aus erster Hand über den Islam und die in der Schweiz lebenden Muslime zu informieren. Beim Besuch einer Moschee gibt es gemäss Vam keine speziellen Kleidungsvorschriften. Frauen müssen also kein Kopftuch tragen. Auf allzu aufreizende Kleidung sollte aber, wie bei einem Kirchenbesuch, verzichtet werden. Einzig die Schuhe müssen beim Betreten des Gebetraumes abgelegt werden, da die Muslime darauf achten, dass die Moschee sauber bleibt.
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