Dass die Prostitution in Zürich immer mehr zum Problem wird, sei die logische Folgen der Sex- und Pornoliberalisierung und die Verniedlichung der Folgen von sogenannt freiem Sex, sagt die EDU. Sie will daher behördliche Anstrengungen zur wirksamen Eindämmung der Prostitution und Sexbranche unterstützen.
Die EDU bedauert sehr, dass mit der «bisherigen Laisser-Faire-Politik gegenüber der Sexindustrie unsere Stadt Zürich zu einem Absatz- und Umsatz-Mekka für Frauenhändler und Zuhälter geworden ist». Massnahmen lediglich zum Schutz des horizontalen Gewerbes lehnt die EDU ab. Alle gesetzlichen Massnahmen müssen nach Ansicht der EDU primär den Schutz der betroffenen Frauen und die Erleichterung des Ausstiegs zum Ziel haben.
«Analog zur Raucherprävention mit dem Slogan "Rauchen ist tödlich" fordern wir eine öffentliche Kampagne im Sinne von: "Wer Prostituierte aufsucht, fördert den Frauenhandel, die Ausbeutung und Demütigung von Frauen und die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten"», so die christliche Partei.