Bern. Einer von vier Schweizern heiratet eine Frau mit ausländischem Pass. Doch der Trend zu exotischen Verbindungen weist einen Knick auf.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Schweizer, welche eine Ausländerin heiraten, leicht gesunken, von 28,8 auf 26,5 Prozent. Dies zeigen die vom Bundesamt für Statistik veröffentlichten provisorischen Zahlen zu 2008. Von den Schweizerinnen heirateten 22,4 Prozent einen Ausländer (2007: 25,2 Prozent). Die Zahl der Heiraten stieg von 40'300 auf 41'700 (davon 4878 unter Ausländern).
Der Anteil der Ausländer an der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz betrug 1988 15,5 Prozent. Er stieg bis 1998 auf 19,4 Prozent und seither langsamer, aber stetig auf auf 21,6 Prozent. Ende 2000 lebten, die Asylsuchenden ausgenommen, 1,67 Millionen Ausländer hier. Durch die Rekord-Zuwanderung (der Wanderungssaldo sprang von 25'500 im Vorjahr auf 55'800) ergab sich laut dem BFS erstmals in einem Jahr ein Zuwachs um über 100'000 Menschen.
2008 kamen mehr Kinder zur Welt: 76'900 gegenüber 74'494. Jedes sechste hatte eine unverheiratete Mutter (16,9 Prozent gegenüber 12,4 Prozent 2003), eines von vier hatte die Schweizer Nationalität nicht.
Weil die Übertragungen der Gottesdienste im Deutschschweizer Fernsehen an Zuschauern verlieren, wird an einem neuen Format für eine religiöse Sendung...