Zum ersten Mal in der Geschichte hat die US-amerikanische Regierung eine humanistisch-säkulare Organisation empfangen. 60 Mitglieder der Secular Coalition for America (Säkulare Koalition für Amerika), einem Dachverband für bislang zehn atheistische, freidenkerische, humanistische und säkulare Organisationen, trafen Regierungsvertreter aus dem Jusitz- und dem Gesundheitsministerium.
Wie das Internetportal "wissenrockt" berichtet, standen im Mittelpunkt der Gespräche Themen wie die Ungleichbehandlung religiöser Einrichtungen, die religiöse Diskriminierung im Militär und die Bevorzugung kirchlicher Organisationen bei der Zuweisung von Finanzmitteln. US-Präsident Obama war bei den Gesprächen nicht anwesend.
„Diskriminierung"
Neben vielen Bezügen zwischen Gesellschaft und Religion kritisierte die Secular Coalition auch, dass die steigende Zahl der, in den USA weitverbreiteten, evangelikalen Christen im Militär zu religiösen Diskriminierungen führt und viele glauben, dass Werbung für das Christentum Teil des Dienstes wäre. Ferner sprach die Delegation besondere Förderprogramme für religiös-kirchliche Gruppierungen an, die unter der Bush-Administration eingeführt worden war.
Kritik am Treffen
"Es ist eine Sache, wenn die Regierung sich mit Gruppen unterschiedlicher Standpunkte trifft. Aber es ist eine ganz andere, wenn renomierte Regierungsvertreter sich mit Aktivisten an einen Tisch setzen, welche einige der meist hasserfülltesten, anti-religiösen Gruppierungen der Nation repräsentieren", sagte der Bishop Council Nedd, Vorsitzender der evangelikal-fundamentalistischen Organisation "In god we trust", welche sich nach eigenem Bekunden für die religiöse Freiheit in den USA einsetzt.Quelle: wissenrockt
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