Geldgier ist manchen Menschen nach Ansicht des Bonner Hirnforschers Christian Elger angeboren. Auslöser sei das Belohnungszentrum im Gehirn, dessen Aktivierung zu «ungeahntem Wohlbefinden» führe.
Bei Finanzmanagern könne durch eine permanente Steigerung der Einnahmen das Belohnungssystem kontinuierlich aktiv sein. Dieses System stehe an der Spitze der Hierarchie im Gehirn und dominiere die Entscheidungen.
Reiz hört nicht auf
Es gebe keine Gewöhnung an diesen Reiz, «also geht es immer weiter, und je höher der Geldbetrag ist, desto mehr wird er aktiviert», sagte Elger. Es gebe allerdings auch Menschen, deren Belohnungszentrum nicht so stark auf die Reize des Geldes anspreche. Der Forscher sprach von «Buchhaltertypen».
Menschen, die stark auf Geld ansprechen, sollten nicht von Führungspositionen ausgeschlossen werden, da sie meist visionär seien und Entwicklungen vorantrieben, erklärte der Forscher. Doch sollten die Führungspositionen nicht ausschliesslich mit diesen Managern, sondern auch mit «Buchhaltertypen» besetzt werden, mahnte Elger.Quelle: Deutschlandradio
Was wär das Leben ohne Stereo! Es ist nicht zu übersehen, das Verhältnis eins zu zwei. Wir haben mehr Organe zum Hören als zum Reden. Ein Fingerzeig...