Vergebung für Ausgegrenzte

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Samaritaner
Auch in Israel zur Zeit von Jesus gab es hartnäckige Vorurteile gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen. Die Ablehnung galt zum Beispiel den römischen Besatzungstruppen und der römischen Verwaltung im Land. Sie galt religiösen Dissidenten wie den „Samaritanern“, die nicht die echte damalige Bibel besassen. Sie galt aber auch Lakaien der Römer wie den Zöllnern, die nicht nur für die Besatzer arbeiteten sondern sich selbst auf Kosten des wirtschaftlich unterdrückten Volkes bereicherten.

Gerade solche Leute hat Jesus vom hartnäckigen Ring der Ausgrenzung befreit, wenn sie dafür bereit waren. Ein markantes Beispiel ist der Zolleinnehmer Matthäus. Der spätere Evangelienverfasser beschreibt sich selbst in

Matthäus 9
09 Als Jesus durch die Stadt
ging, sah er den Zolleinnehmer
Matthäus am Zoll sitzen. Jesus
forderte ihn auf: "Komm, geh mit
mir!" Sofort stand Matthäus auf
und folgte ihm.

10 Später war Jesus mit seinen
Jüngern bei Matthäus zu Gast.
Matthäus lud viele seiner
Kollegen ein und andere Leute,
die ebenso verrufen waren.

11 "Weshalb gibt sich euer
Lehrer mit solchem Gesindel ab?"
empörten sich die Pharisäer.

12 Jesus hörte das und
antwortete: "Die Gesunden
brauchen keinen Arzt, sondern
die Kranken!"

13 Und er fügte hinzu:
"Begreift doch endlich, was Gott
meint, wenn er sagt: 'Nicht auf
eure Opfer oder Gaben kommt es
mir an, sondern darauf, dass ihr
barmherzig seid.' Meine Aufgabe
ist es, Sünder in die
Gemeinschaft mit Gott zu rufen
und nicht solche, die ihn schon
kennen."


Quelle: Jesus.ch

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