In Deutschland gibt es immer mehr Autobahnkirchen. Die Zahl der «Rastplätze für die Seele» stieg in diesem Jahr um 2 auf 37. Davon sind 18 evangelisch, 12 ökumenisch und 7 katholisch getragen, wie die Autobahnpfarrer nach ihrer Konferenz in Leutkirch in Kassel mitteilten.
Die Besucherzahl für 2010 schätzen die Seelsorger auf eine Million, Tendenz leicht steigend. Nach einer Studie ist der typische Besucher ein «Autobahnkirchensponti», der «eine ungeplante Kurzweilinsel zum religiösen Auftanken» sucht. Die Menschen schätzen laut der Untersuchung vor allem die Ruhe und Anonymität. Viele nutzten das ausgelegte «Anliegenbuch», um ihre Gedanken festzuhalten.
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