In Grossbritannien klagt der christliche Radiosender «Premier Christian Radio» gegen das Kulturministerium. Dabei geht es um die Nichtgenehmigung einer Hörfunk-Werbung, wie britische Medien meldeten. In dem Spot wollte der Sender Christen aufrufen, über ihre Erfahrungen von Ausgrenzung am Arbeitsplatz aus Glaubensgründen zu berichten.
Die Ergebnisse sollten anschliessend der Regierung präsentiert werden, um sie zu Massnahmen gegen Diskriminierung von Christen im Alltag zu bewegen. Da diese politische Absicht jedoch gegen den Werbe-Kodex in Grossbritannien verstosse, sei die Ausstrahlung des Spots nicht genehmigt worden, hiess es.
«Wachsende Ausgrenzung»
Der Chef von «Premier Christian Radio», Peter Kerridge, kritisierte die Entscheidung. «Wir beobachten eine wachsende Ausgrenzung von Christen in diesem Land», sagte er. Schon jetzt habe der Sender zwei Jahre lang Berichte von Gläubigen gesammelt, die über solche Erlebnisse berichten könnten. Auf die christenfeindliche Diskriminierung in der britischen Gesellschaft müsse endlich reagiert werden.
Was wär das Leben ohne Stereo! Es ist nicht zu übersehen, das Verhältnis eins zu zwei. Wir haben mehr Organe zum Hören als zum Reden. Ein Fingerzeig...