Der Angst entkommen

Voodoo-Priester wird Christ

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Christlicher Gottesdienst in Haiti
Ein Voodoo-Priester hat sich gemeinsam mit seiner Ehefrau öffentlich von dem Kult abgewandt und den Glauben an Jesus Christus angenommen. Das berichtete Pastor Robert Ulysse, der im Nordwesten des Karibik-Staats tätig ist, dem Informationsdienst «Mission Network News».

Voodoo gilt in Haiti als nationale Religion. Sie stammt aus Westafrika und hat seine Wurzeln in Stammesreligionen und Hexenkulten. Mit magischen Handlungen soll es Anhängern möglich sein, Rache zu nehmen und Menschen zu Tode zu bringen. Der Voodoo-Priester Solivert Josep sei mit seiner Frau bei einem Evangelisationseinsatz dem Aufruf zum Glauben gefolgt und habe sich dem «lebendigen Gott» zugewandt, so Ulysse.

Danach hätten Christen unter Joseps Anleitung dessen Haus aufgesucht und alle Voodoo-Gegenstände zerstört. Ein weiteres Ehepaar habe es ebenso gehalten und daraufhin versucht, ihre Verwandten und Freunde auch mit der Botschaft von Jesus bekanntzumachen.

Voodoo verängstigt

«Voodoo hält die Menschen in Ängsten gefangen», so Ulysse. Viele Haitianer fürchteten die dunklen Mächte mehr als Gott. Oft vermischen sie den christlichen Glauben mit Voodoo.

Von den neun Millionen Einwohnern Haitis sind 55 Prozent katholisch, 15 Prozent Baptisten, 8 Prozent Pfingstkirchler, 3 Prozent Adventisten, 1,5 Prozent Methodisten und 0,7 Prozent Anglikaner. Der Rest ist konfessionslos oder gehört anderen Religionen an. Nach Schätzungen hängen gleichzeitig etwa 70 Prozent der Bevölkerung dem Voodoo-Kult an.

Datum: 10.08.2011
Quelle: idea

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