«Mensch muss im Mittelpunkt der Wirtschaft stehen»
Nikolaus Schneider.
Angesichts der globalen Finanzkrise wirbt der rheinische Präses Nikolaus Schneider für eine menschlichere Ausgestaltung der Weltwirtschaft. «Geld ist noch kein Wert an sich, sondern Werte entstehen erst durch die Arbeit der Menschen,» sagte der evangelische Theologe am Donnerstagabend in Davos. «Deswegen müssen sie wieder im Mittelpunkt stehen.»
Beim «Open Forum», einer kirchlichen Parallelveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum, betonte Schneider: «Viele Menschen leiden unter den Auswirkungen der Krise, insbesondere in der Dritten Welt. Sie aber können am wenigsten dafür.» Künftig müsse verhindert werden, dass sich der Finanzmarkt wieder von der realen Wirtschaft abkoppele.
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