„In zwei bis drei Jahren wollen wir Cross.TV an die Nasdaq bringen", erklärt Andreas Kisslinger, Geschäftsführer von Cross.TV. Der gläubige Protestant ist auf Investorensuche, um das Internetunternehmen mit frischem Startkapital auszustatten.
Wie das "Wirtschafts Blatt" berichtet, will Kisslinger einen "siebenstelligen Betrag", welcher eine Zwischenfinanzierung und so den Wachstumsschritt ermöglichen soll. Die Verlagerung des Sitzes von Österreich in die USA begründet Kisslinger einerseits mit der Affinität der Amerikaner via Internet auch zu religösen Themen. Andererseits sitzen "90 Prozent der relvanten Werbetreibenden in den USA", sagt Kisslinger.
Geschäftsmodell "einfach"
Das Geschäftsmodell des Netzwerks-Portals ist relativ einfach. Ein wenig Facebook, etwas YouTube und MySpace, ein wenig Partner-Kontaktbörse und künftig vor allem Online-Werbung, Video-Streaming-Services und Portal-Dienstleister. Künftig sollen auch Musikdownloads sowie als Softwareanbieter Portalseiten à la Cross.TV als Lizenz angeboten werden. Ein weiteres Standbein ist das Online-Werbegeschäft. "Als christliches Portal sind wir natürlich selbst auch interessiert, dass bei Online-Werbeformen unsere Mitglieder die adäquate Bannerwerbung bekommen", sagt Kisslinger. Man sei dabei, eine Software zu entwickeln.
Sekten fernhalten
Kisslinger ist der Chefkoordinator und Netzwerker des Unternehmens. Er verfüge Kontakte zu berühmten christlichen Predigern verschiedener Kirchen vor allem in den USA, die in Funk und Fernsehen berühmt sind. Der Protestant Kisslinger, der in Innsbruck Politologie und Theologie studiert hat, ist gleichzeitig verantwortlich für die Finanzen und den Kontakt zu den Venture Capital-Gebern.
Das Unternehmen zählt 22 Mitarbeiter. Weitere zwölf Freiwillige in den USA sorgen dafür, dass die christlichen Grundsätze auf dem Portal eingehalten und auch Sekten wie Scientology ferngehalten werden.
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