515 Unternehmen sind im christlichen Einkaufsführer 2010 eingetragen
Die Vereinigung "Christliche Geschäftsleute Schweiz" (CGS) hat ihren Einkaufsführer 2010 präsentiert. Darin sind 515 Unternehmen eingetragen, die sich verpflichten nach biblischen Prinzipien zu geschäften. Die evangelisch-freikirchliche Vereinigung sehe ihre Aufgabe in der Vernetzung christlicher Unternehmen, so Bruno Jordi, CGS Präsident, in der Zeitschrift Idea Spektrum.
Im Einkaufsführer sind neben Klein- und Mittelbetrieben auch Einmannbetriebe, Konzerne und Non-Profit-Organisationen verzeichnet. Allen gemeinsam ist die Verpflichtung, ihre Geschäfte nach christlichen Prinzipien zu leiten.
„Gewinn fliesst eher zurück"
Christliche Unternehmen, die gute Resultate erzielen, investieren eher, sei es in neue Arbeitsplätze, in Spenden oder in eine Funktion in Gemeinde, Politik oder einer Non-Profit-Organisation, sagte Jordi im Interview mit Idea Spektrum. Eine Vernetzung unter Glaubensgeschwistern müsse geübt werden und in der Folge entstehe ein Netzwerk, welches in eventueller Not oder "Verfolgung" gute Dienste leiste.
Gegründet wurde die Vereinigung vor 25 Jahren vom Prediger und Briefträger Fritz Schmutz. Er hatte die Vision, dass Christen bei Christen einkaufen und appellierte seinerzeit an die Geschäftsleute, ihre Adresse am Anschlagbrett der Kirche zu hinterlassen.
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