Promis beurteilen Evolutionslehre skeptischer als Wissenschaftler

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Schweizer Wissenschaftler glauben teils an die Evolutionslehre, teils aber auch an Schöpfung und Evolution, prominente Nichtwissenschaftler glauben eher an eine Schöpfung. Zu diesem Schluss kam der Verein pro Genesis mit einer nicht repräsentativen Umfrage.

Acht von 17 Wissenschaftlern (47 Prozent) gaben dabei an, dass es ein Zusammenspiel von Schöpfung und Evolution gebe. Sieben (41 Prozent) sprachen sich für eine Evolution aus und zwei (12 Prozent) traten klar für eine Schöpfung ein. Von den 39 Promis, welche sich zu den Fragen äusserten, nahmen dagegen 17 (44 Prozent) den Standpunkt der Schöpfungsgläubigen ein. Zehn (26 Prozent) votierten für eine Evolution und sieben (18 Prozent) für eine Verbindung von Schöpfung und Evolution.

Aus der Umfrage schliesst der Verein pro Genesis, dass insgesamt eine Mehrheit in den Schweizer Prominenten- und Wissenschaftskreisen der Ansicht ist, dass bei der Erschaffung der Erde Gott die Hand im Spiel hatte. Nur gerade jeder Fünfte (18 Prozent) stehe dagegen auf der Seite der überzeugten Evolutionstheoretiker. Damit stehe fest, dass sich die These der Evolution offensichtlich in der Schweiz längst nicht durchgesetzt habe.

Für die Umfrage wurden an 246 Prominente und an 97 Wissenschaftler Fragebogen verschickt. Nur 26 Prozent der Promis und 21 Prozent der Wissenschaftler haben auf die vorgelegten Fragen geantwortet.

Datum: 21.06.2002
Autor: Thomas Hanimann
Quelle: ideaSpektrum Schweiz

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