Aus Glaubensgründen online

Religiöse Themen motivieren zum Surfen

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Fast die Hälfte (44 Prozent) aller US-amerikanischen Internetnutzer surft aus religiösen Gründen im Netz. Das entspricht einem Drittel der gesamten erwachsenen Bevölkerung in den USA.

Das ergab eine repräsentative Studie des Grey Matter Research Instituts (Phoenix/US-Bundesstaat Arizona) unter 1011 Befragten. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem evangelikale Christen sich im Internet mit religiösen Themen beschäftigen. 91 Prozent von ihnen gehen aus religiösen Motiven online. Das ist der höchste Wert aller untersuchten Religionsgruppen.

Kontakt über Facebook

19 Prozent aller Befragten gaben an, in den letzten sechs Monaten mindestens einmal die Webseite ihrer Kirche oder Gemeinde besucht zu haben. Im gleichen Zeitraum klickten 17 Prozent der Internetnutzer die Hompage einer Kirche oder Gemeinde an, der sie selbst nicht angehören. 14 Prozent gaben an, einen Pastor oder anderen Geistlichen als Kontaktperson in einem Sozialen Netzwerk wie Facebook zu haben.

Blick über den Tellerrand

Jeder Zehnte besuchte die Seite einer Religionsgemeinschaft, der er selbst nicht angehört. 17 Prozent lesen mindestens einmal im Monat religiöse Blogs. Besonders junge Erwachsene nutzen das Internet aus Glaubensgründen: 75 Prozent der Nutzer unter 35 Jahren surfen mit religiösem Hintergrund. Bei den 35- bis 49-Jährigen waren es 36 Prozent und bei den 50- bis 64-Jährigen 31 Prozent.

Auch Personen, die im Alltag religiös engagiert sind, nutzen das Web aus Glaubensgründen. 69 Prozent derjenigen, die mindestens einmal im Monat einen Gottesdienst besuchen, gaben an, auch im Internet geistliche Inhalte aufzurufen. Bei Internetnutzern, die mindestens einmal im Monat die Bibel lesen, waren es 70 Prozent.

Mehr zum Thema:
Christliche Surftipps

Datum: 24.05.2012
Quelle: idea.de

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