Aktionskomitee „Stopp Minarett“ reicht Beschwerde ein

Die Baubeschwerde gegen den geplanten Bau eines Minaretts in Langenthal wurde am 20. Januar fristgerecht bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion in Bern eingereicht.

Mit zwanzig Beschwerdeführern hat sich der Widerstand gegen den geplanten Minarettbau in Langenthal gegenüber einem ähnlichen Bauvorhaben in Wangen bei Olten zahlenmässig verzehnfacht. Eine Tatsache, welche das Unwohlsein der Bevölkerung gegenüber der islamischen Ausbreitung in unserem Land deutlich dokumentiert.

Mit der Baubeschwerde gegen den geplanten Bau des Minaretts in Langenthal wird unseres Wissens erstmals in der Schweiz juristisch nicht nur gegen baurechtliche Massnahmen sonder auch gegen die „ideelle Immission“ der Ideologie des Islam vorgegangen. Man will „gegen die Verbreitung des Islams und dessen Sakralbauten“ juristisch vorgehen. Ob damit ein juristischer Präzedenzfall geschaffen wird, wird sich zeigen.

Bereits jetzt ist klar, dass man im Falle der Erteilung der Baubewilligung, was allerdings auf Grund der 25 Seiten umfassenden Baubeschwerde kaum zu erwarten ist, zivilrechtliche Schritte prüfen wird. - Der Zivilrichter kann ideelle Immissionen, die im vorliegenden Fall durch das Betreiben und den Bau einer Moschee mit Minarett unweigerlich entstehen, selbst dann als übermässig im Sinn qualifizieren, wenn ein Bauvorhaben als zonenkonform eingestuft wird.

Beschwerdeführer äusserten gegenüber dem Aktionskomitee „Stopp Minarett“ ihre Bedenken vor eventuellen Repressalien. Erfahrung und Bericht, vor allem aus dem Ausland, dokumentierten eine nicht mehr zu leugnende Aggressivität islamischer Gruppierungen gegenüber Andersgläubigen. Das Aktionskomitee „Stopp Minarett“ sieht darin eine Gefahr der Einschüchterung, welche die freie Meinungsäusserung und Freiheitsrechte von Schweizer Bürgern, insbesonders christlichen Glaubens, einschränkt.

Aus diesem Grunde wird wie bereits angekündigt demnächst eine erste Informationsveranstaltung zum Thema „Islam in unseren Städten“ in Langenthal stattfinden.

Religiöse, politische und gesellschaftliche Bedenken im Rahmen einer Baubewilligung sind zu berücksichtigen. Auf diesen Aspekt ist die Stadt Langenthal nicht eingetreten, obwohl es sich beim Bau eines Minaretts um ein umstrittenes islamisches Manifestations- und somit Eroberungs-Symbol handelt. Hitzige Diskussionen in unseren Nachbarländern zu ähnlichen Bauvorhaben unterstreichen diese Tatsache. Ebenso ist man bis heute auf die im letzten August vom Aktionskomitee „Stopp Minarett“ eingereicht Petition mit über 3600 Unterschriften nicht eingegangen.

Grundsätzlich

Die Religionsfreiheit in der Schweiz gilt es zu erhalten. Sie muss ein unantastbares Recht für alle bleiben. Menschen in unserem Land sollen ihren Glauben frei wählen und ausüben dürfen und können.

Auf Grund zunehmend geltend gemachter Machtansprüche müssen der Islamisierung in unserem Land Grenzen gesetzt werden. Diese Grenzen betreffen nicht den Glauben, sondern Symbole und Machtansprüche des Islam im öffentlichen Leben und somit in der Öffentlichkeit. In der islamisch theologischen Überlieferung sind Minarette Symbole der Eroberung. Eine Moschee als Gebetshaus braucht kein Minarett. Das Minarett wird weder im Koran noch in den islamischen Schriften „Hadithe“ erwähnt.

Daniel Zingg / Pressesprecher Komitee „Stopp Minarett“

Aktionskomitee „Stopp Minarett“

Daniel Zingg (Pressesprecher), Stefan Zeller (Vorsteher), Hans Lieberherr, Christian Engel, Simon Geiser.

Datum: 24.01.2007

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