EVP: Mitte stärken – Lösungen ermöglichen

Die Evangelische Volkspartei (EVP) schaut dem 15. April 2007, dem Wahltag im Kanton Zürich, optimistisch entgegen. Den Wahlkampf führt sie mit der Zielsetzung, die Mitte in Regierung und Parlament zu stärken und so sachgerechte Lösungen zu ermöglichen.

In Zahlen bedeutet dies, wie EVP-Kantonalpräsident Peter Schäppi heute vor den Medien ausführte, dass die EVP auf einen höheren Wähleranteil hofft und so ihre Sitzzahl von 9 auf 11 bis 12 Sitze im Kantonsrat steigern kann.

Nach 90 Jahren loyaler Mitarbeit im Kanton Zürich möchte die EVP auch in die Regierung einziehen. Ihr Regierungsratskandidat Johannes Zollinger, Stadt- und Kantonsrat von Wädenswil, brachte die Überzeugung zum Ausdruck, dass es die EVP in der Regierung braucht. Deren parteipolitische Zusammensetzung dürfte in Zukunft ruhig etwas phantasievoller werden, denn "4 gewinnt" bringe dem Kanton keinen Gewinn, nur den beteiligten Parteien. Die EVP würde das Salz in die politische Suppe einbringen und dank ihrer ausgleichenden Art wieder vermehrt sachgerechte Lösungen statt persönliche Hahnenkämpfe (bzw. Hennenkämpfe) fördern.

EVP-Fraktionschef Peter Reinhard, Kloten, unterstrich seinerseits die besondere Rolle der EVP im Kantonsrat. Als typisches Beispiel für ihre lösungsorientierte Mitte-Position wies er auf ihre konstruktive Haltung zum Verkehr hin. Wo sinnvoll setzt sich die EVP für Strassen ein, für die Bewältigung der Mobilitätsbedürfnisse setzt sie aber primär auf den öffentlichen Verkehr. Sie unterstützt deshalb Strassenprojekte wie die Schliessung der Lücke bei der Oberland-Autobahn und den Bau eines Hirzeltunnels, doch hat sie keinerlei Verständnis für eine völlig neue äussere Nordumfahrung (von Baden über Bülach nach Winterthur) oder für einen Seetunnel, der mehr Probleme schafft als er löst. Und beim öffentlichen Verkehr setzt sie sich für den Bahnhof Löwenstrasse, für Doppelspurausbauten, für das Tram Züri-West und für die Glatttalbahn ein, doch betrachtet sie eine Verlängerung der Forchbahn von Esslingen nach Wetzikon als unnötig. Ähnlich differenziert argumentiert die EVP auch in anderen Politikbereichen wie Bildung, Gesundheit oder Finanzen.

Medienmitteilung EVP ZH

Datum: 22.03.2007

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