EVP-Nationalratslisten verabschiedet: Aeschbacher und Sieber an den Spitzen

Ruedi Aeschbacher führt die Nationalratsliste als Bisheriger der Evangelischen Volkspartei (EVP) im Kanton Zürich an. Auf der Liste der EVP, Pfarrer Sieber und Junge (*jevp) ist Pfarrer Sieber als Spitzenkandidat aufgeführt. Der Kampf gegen die Armut soll auch auf die Jungen der nächsten Generation übertragen werden. Die EVP will ihr zweites Nationalratsmandat zurück erobern.

Ruedi Aeschbacher vor Stadträtin Maja Ingold, Winterthur, Kantonsrat und Fraktionspräsident Peter Reinhard, Kloten, und den Kantonsratsmitgliedern Gerhard Fischer, Bäretswil, Lisette Müller-Jaag, Knonau, und den stadtzürcherischen Gemeinderatsmitgliedern Ernst Danner und Katrin Schönenberger, das sind die ersten auf der EVP-Nationalratsliste. Ein Antrag auf erneute Diskussion zu den Listenplätzen wurde mit 73 zu 20 Stimmen abgelehnt. Die Delegiertenversammlung verabschiedete in der Folge die Nationalratsliste einstimmig und folgte so den Anträgen der Findungskommission, der Parteileitung und des Kantonalvorstandes, welche gemäss Parteipräsident Peter Schäppi, Wädenswil, ihren Antrag sorgfältig vorbereitet hatten.

Auf der Liste „EVP, Pfarrer Sieber und Junge (*jevp)“ wurde Pfarrer Ernst Sieber auf den ersten Listenplatz gesetzt. Niklaus Hari, Generalsekretär der *jevp warb dafür: „Wir Jungen finden Pfarrer Sieber cool und es motiviert uns, dass wir seinen Kampf gegen die Armut politisch in die nächste Generation tragen und dafür einstehen dürfen.“ Auf der Liste folgen der Winterthurer Gemeinderat Urs Fischer, Sabrina Müller-Bosshard, Theologiestudentin, Hinwil, Miriam Schudel, Pflegefachfrau, Winterthur und Gemeinderätin Claudia Rabelbauer, Zürich. Die Liste wurde von den über 100 Anwesenden an der Delegiertenversammlung der EVP vom vergangenen Dienstag im Glockenhof, Zürich, einstimmig verabschiedet.

Damit hat die EVP ihre Ausgangslage für die Wahlen in National- und Ständerat festgelegt. Bereits in einer früheren Delegiertenversammlung nominierte sie Nationalrat Ruedi Aeschbacher als Ständeratskandidat.

Peter Schäppi, wies im übrigen darauf hin, dass die EVP 2 Nationalratssitze anstrebt. Listenverbindungsverhandlungen werden durch den Geschäftsführer mit den anderen Parteien der Mitte, CVP, EDU und glp geführt, wobei weitere Optionen offen geprüft werden.

Peter Schäppi, Präsident EVP Kanton Zürich, Wädenswil

Datum: 30.05.2007

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