Stress

Ein Phänomen unserer Zeit

Zoom
Dauerhafter Stress macht krank. Das weiss inzwischen fast jeder. Trotzdem schaffen es die Wenigsten, die Balance zwischen negativem Stress und Entspannung zu halten.

Wer kann schon so leicht einfach abzuschalten? Dank Smartphone und Internet sind wir ununterbrochen und überall erreichbar. Und dass jemand seine Emails auch im Urlaub abruft, ist doch selbstverständlich, oder?

Stress hat viele Gesichter

Die neuen Medien sind natürlich nicht allein schuld. Wirtschaftliche Probleme wie Arbeitslosigkeit, hohe Erwartungen anderer oder Leistungsdruck im Job können zu Stress führen. Auch emotionale Schwierigkeiten wie Beziehungsstress, Einsamkeit, Mobbing, Minderwertigkeitsgefühle oder Neid sind sogenannte Stressoren. Ebenso Lärm, Zeitdruck oder Eintönigkeit.

Täglich sind wir unterschiedlichen Stressoren ausgesetzt, denen wir nicht immer aus dem Weg gehen können. Doch es gibt auch einen guten Umgang mit Stressauslösern.

Kleine Auszeiten wirken Wunder

Stress wird dann ungesund, wenn es keinen Ausgleich gibt. Planen Sie jeden Tag etwas in Ihren Alltag ein, das Sie gerne tun und das Ihnen Freude bereitet. Zum Beispiel: Lesen, Sport, Musizieren, sich in die Badewanne legen, Zeit mit guten Freunden oder Tieren teilen oder auch einfach mal nichts tun. Was uns entspannt, baut Stress ab. Fühlen Sie sich nicht schlecht dabei, Ihren Hobbys nachzugehen, sondern geniessen Sie positive Erlebnisse ganz bewusst. Auf Dauer ist Stressabbau überlebenswichtig!

Danken und auftanken

Achten Sie auch darauf, dass sich Ihre Gedanken nicht in jeder freien Sekunde um Probleme drehen. Suchen Sie sich jeden Tag mindestens drei Dinge, für die Sie «danke» sagen können. Machen Sie sich bewusst, dass Sie mit all Ihren Sorgen, mit Ihrem Druck und allem, was Sie belastet, nicht allein sind. Gott sieht Sie voller Liebe an. Er möchte Sie von jeglichem Druck und aller Angst befreien und Ihnen stattdessen seinen tiefen Frieden schenken.

Jesus selbst hat gesagt: «Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich will euch Frieden geben (...) Bei mir findet ihr, was eurem Leben Sinn und Ruhe gibt» (Die Bibel, Matthäus, Kapitel 11, Verse 28-29).

Tauchen Sie ein in diesen göttlichen Frieden, der Ihrem Leben Sinn und Ruhe schenkt. Wie Sie das tun sollen? Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und schütten Sie Gott Ihr Herz aus. Bitten Sie ihn, dass er Ihren Stress in Frieden umwandelt.


Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch Print

Diese Artikel könnten Sie interessieren

William Booth
Fürs Seelenheil der Menschen setzte er sich ohne Aufhören ein – und gab ihnen auch Suppe. William Booth verband Evangelisation mit dem Dienst an...
Gallus-Jubiläum
St. Gallen feiert 1400 Jahre Gallus mit Kultur-Events. Der reformierte Pfarrer Patrick Schwarzenbach, der aus diesem Anlass das Mönchsleben im Wald...
Frühe Christen waren Netzwerker
Bereits die frühen Christen waren nach neuen Forschungsergebnissen Netzwerker und nutzten ein modern anmutendes Kommunikations- und Briefsystem. Dies...
Bibel
In der Zeit nach Pfingsten las die erste christliche Gemeinde wie die Juden aus der jüdischen Bibel. Die christliche Bibel, das „Neue Testament“,...

Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

Voranmeldung bis Mittwoch 5. Juni
6.-9. Juni 2013 in Thun
Dann bist du hier genau richtig – xplore your passion!