Es gibt ein paar einfache Grundregeln zur Gesundheitsförderung, die sich über die Jahrzehnte bewährt haben. Sie sind weder kostspielig noch aufwendig, sondern leicht und für jedermann anwendbar. Wer sich danach richtet, wird feststellen wie förderlich sie für Körper und Seele sind.
Gute Essgewohnheiten
Es wird empfohlen
Regelmässigkeit: Zwei- bis fünfmal täglich, regelmässig und zur selben Zeit zu essen - vor allem nichts dazwischen. Vor dem Schlafengehen keine Naschereien mehr einnehmen.
Temperatur: Weder sehr heisse noch sehr kalte Speisen zu essen. Kalte Getränke müssen im Magen vor der Verdauung noch aufgewärmt werden und wirken so belastend.
Flüssigkeit: Wenig Flüssigkeit zusammen mit der Nahrung aufzunehmen, dafür vorher und nachher genügend zu trinken. Mindestens 2 Liter pro Tag. Die Flüssigkeit muss im Magen aufgesaugt werden, bevor die Verdauung beginnt.
Reize: Wenig Salz zu verwenden und nicht zu scharf zu essen. Salz, viel scharfe und in Essig eingemachte oder gewürzte Speisen führen gerne zu Reizungen und zu mehr Durst.
Kauen: Speisen langsam zu essen und gründlich zu kauen. So wird die Nahrung richtig mit Speichel gemischt und die Verdauung gefördert.
Ruhe: Unmittelbar nach dem Essen ist Ruhe für den Körper angesagt, damit die Verdauung nicht behindert wird.
Menge: Nicht mehr zu essen als nötig. Alles Essen über den Appetit hinaus legt der Verdauung unnötige Arbeit auf, erzeugt Müdigkeit und Schwäche und führt zu Übergewicht.
Einstellung: Zur Essenszeit alle Sorgen und beschwerenden Gedanken abzulegen. Nicht schnell, sondern langsam zu essen, mit Frohsinn und dankerfülltem Herzen Gott für all seine Segnungen zu danken.
Einkauf: Beim Einkauf auf Frisch- und Saisongemüse und -früchte zu achten sowie auf Verpackung, Herkunft (lokal), und Produktionsweise (menschen-, tier-, und bodengerecht).
Acht Säulen der Gesundheit
Viel trinken, mässig essen ist gut für die Gesundheit
Es ist darauf zu achten
Reine Luft: Frische und reine Luft sind wichtig! Auf richtiges Atmen achten, für genügend Sauerstoff in geschlossenen Räumen und für genügend Bewegung an der frischen Luft.
Sonnenschein: Die Sonne wirkt durch Licht und Wärme auf das Gemüt. Sie bildet das in der Nahrung seltene Vitamin D.
Mässigkeit: Alles, was abhängig macht, dosieren oder ganz weglassen.
Ruhe: Daueranspannung ruiniert den Körper. Deshalb immer wieder - wenn auch nur 15 Minuten - entspannen.
Bewegung: Regelmässige Bewegung ist ebenso wichtig wie genügend Schlaf. Sie stärkt die Knochen, kräftigt das Herz, fördert die Ausdauer, baut Muskelkraft auf, aktiviert die Verdauung, macht den Schlaf tiefer und bewirkt psychische Ausgeglichenheit.
Richtige Ernährung: Statt zu viel, zu fett, zu süss und zu eiweissreich - nur soviel essen, wie der Körper verwerten kann. Nicht durch die Apotheke, sondern durch die Küche führt der Weg zur Gesundheit.
Anwendung von Wasser: Genügend trinken! Weiter ist das Wasser wichtig für die Hygiene und das Anregen des Blutkreislaufes - etwa durch eine kalte Dusche - und als Heilmittel (siehe Kneipp).
Vertrauen: Die Beziehung zu Gott ist die Grundlage für ein gesundes Leben. Hier entwickelt sich Vertrauen, Liebe und Geborgenheit. Gott schenkt die richtige Sicht und Handlungsweise fürs Leben.
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