Neues Leben für 2012

Gottes grösster Wunsch

Zoom
Im Neuen Jahr soll Vieles besser werden als im alten! Dies ist eine weit verbreitete Bitte, die wir an Gott richten. Aber auch Gott hat einen Wunsch.
 
Manche unserer Träume und Sehnsüchte prägen uns zutiefst. Wir würden viel dafür geben, dass sie in Erfüllung gehen. Unter Umständen ist da der Wunsch, eine Arbeitsstelle zu finden oder das Verlangen nach einem Lebenspartner. Vielleicht ist da das Ziel, eine gute Mutter zu sein; möglicherweise auch der Wunsch, eine schlechte Gewohnheit endlich loszuwerden. Vielleicht wünschen wir uns mehr als alles andere, dass eine zerbrochene Beziehung wiederhergestellt wird. Der Gedanke an die vielen schönen gemeinsamen Erinnerungen mischt sich mit einem tiefen Schmerz über die Trennung. Ab und zu überkommen uns Gefühle der Einsamkeit, der Angst, der Verzweiflung und vielleicht auch der Wut.

Eine Beziehung

Es mag uns erstaunen: Auch Gott hat Wünsche und Leidenschaften. In der Bibel teilt er sie uns mit. Sein grösster Wunsch ist es, mit Ihnen und mit mir eine persönliche, nicht endende Beziehung zu haben. Es schmerzt ihn zutiefst, wenn ein Mensch diese Beziehung ablehnt. Sei es, weil dieser Mensch sich fürchtet, dadurch seine Freiheit zu verlieren, weil er enttäuscht ist oder auch, weil er niemanden kennt, der ihm diese Beziehung glaubhaft vorlebt... Um diese Gemeinschaft wiederherzustellen, war Gott bereit, alles zu geben. In der Bibel heisst es: «Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.» ( Bibel, Johannes-Evangelium, Kapitel 3, Vers 16). Jesus selbst wurde Mensch, nahm die ganze Ablehnung, die jeder Mensch mehr als verdient hätte, auf sich und starb unter grossen Schmerzen. Doch dies ist nicht das Ende. Er selbst lebt heute und bietet uns die Versöhnung mit ihm an. Er will unsere Ablehnung ihm gegenüber vergeben und uns so annehmen, wie wir sind. 

Gott prägt Leben

Wie können wir das erleben? Indem wir Gott sagen, dass wir eine Beziehung zu ihm haben möchten. Wir geben ihm das Recht, unser Leben von nun an so zu prägen, wie er es möchte. Seitdem ich dies erlebt habe, möchte ich nicht ohne die Freundschaft mit Gott leben. Mit ihm kann ich über alles reden - auch über meine tiefsten Wünsche und Sehnsüchte. Ich erlebe, wie viele von ihnen erfüllt werden. Und gleichzeitig fühle ich mich zutiefst getragen, auch wenn es nicht geschieht.
 
Zur Autorin: Daniela Seibert studierte Theologie an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel (STH) und arbeitet bei LiFe. Die fünf Abende der LiFe-Seminare eignen sich für Menschen, die für ihr Leben nach einem tieferen Sinn und einem Durchbruch zur echten Veränderung fragen. life-seminare.ch


Autor: Daniela Seibert
Quelle: jesus.ch

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Das Kernanliegen der Vineyard
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...
Rückblick
Lesen Sie hier die interessantesten Artikel der letzten Woche.
Protestanten und ihre Lieder
Die zur Universität Erfurt gehörende Forschungsbibliothek Gotha hat eine Abschrift des ersten protestantischen Gesangbuchs, des sogenannten «...
13'250 Bruttoregistertonnen
Sie muss wohl das sonderbarste Schiff der Weltgeschichte gewesen sein - die Arche Noah. Bei Professor Werner Gitt kommt sie gut weg: Der...

Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

lebe deine Berufung – mach einen Unterschied in dieser Welt!
17. Juni 2012, 10 Uhr in Bad-Zurzach