Christen an der UBS erfreut über Verhaltenskodex

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Christian Rüegger
Die Christen an der UBS freuen sich über den neuen Verhaltens- und Ethikkodex, den ihnen und ihren Mitarbeitenden Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger und CEO Oswald Grübel verordnet haben.

Die UBS-Mitarbeitenden sollen künftig einen und Ethik- und Verhaltenskodex befolgen, der eine neuen Umgang mit Ehrlichkeit, sauberen Geschäften und Dienst am Kunden anordnet.

Vor Investoren hatte UBS-Chef Grübel im November auf die Bedeutung der Mitarbeiter bei der Neuausrichtung der Grossbank hingewiesen. Im Papier werden die Mitarbeiter etwa dazu angehalten, immer alle geltenden Gesetze einzuhalten. Wer den Verhaltenskodex nicht einhält, hat Disziplinarmassnahmen bis hin zur Entlassung zu befürchten.

Eine gute Nachricht

Für den „Verein der UBS-Christen" ist das eine gute Nachricht: "Wir begrüssen den neuen Verhaltens- und Ehrenkodex. Er ist für uns eine positive Überraschung und dokumentiert explizit, dass der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung gewillt sind, das Bankgeschäft der UBS von Grund auf eine neue Basis zu stellen", schreibt Christian Rüegger, Präsident des Vereins, in einer Stellungnahme gegenüber Livenet. „In dieser grundlegenden Art, mit diesem grossen Gewicht und der klaren Aussagekraft hätten wir es nicht erwartet."

Steuerhinterziehung muss vorbei sein

Die UBS bekennt sich in diesem Papier auch zu einem fairen Wettbewerb und zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität. Insbesondere wird den UBS-Mitarbeitern untersagt, Kunden bei der Steuerhinterziehung zu beraten oder die Behörden zu täuschen. Gleichzeitig werden die Mitarbeiter angehalten, die Vertraulichkeit gegenüber den Kunden zu wahren und deren Daten zu schützen.

Dazu schreiben die UBS-Christen: „Wir freuen uns darüber, dass sich die Bank bei ihren Tätigkeiten und Entscheidungen künftig zu strengen ethische Normen bekennt. Insbesondere anerkennen wir, dass die UBS keine Handlungen von Kunden mehr unterstützt, die der Umgehung von Steuerpflichten dienen.

Im Weiteren werden aber auch die Chancengleichheit aller Mitarbeiter und die Gesundheit der Arbeitnehmer thematisiert. Und schliesslich bekennt die UBS sich auch zum Umweltschutz und zu den Menschenrechten, was die UBS-Christen freut: „Die UBS bekennt sich ausserdem zum sozialen und ökologischen Wohl der lokalen Gemeinschaften", ergänzt Rüegger dazu.

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Der UBS-Verhaltens- und Ethikkodex
Umfangreicher und eindeutiger

Im Kodex, den die UBS auf ihrer Internetseite öffentlich zugänglich gemacht hat, wird zudem ausgeführt, wie die Werte der "neuen UBS" in anderen Bereichen umgesetzt werden sollen.

Gemäss der UBS-Pressestelle müssen alle UBS-Mitarbeiter nun bestätigen, den Kodex gelesen und verstanden zu haben. Darüber hinaus wird es im Frühjahr Online-Trainings zu dessen Anwendung gebe. Zudem müssen die Mitarbeiter einen Test zum Kodex bestehen.

Die UBS hatte bereits bisher einen Verhaltenskodex für ihre Mitarbeiter. Der neue ist allerdings umfangreicher und in seinen Formulierungen eindeutiger. Im Gegensatz zum Vorgänger-Papier sieht das neue Dokument Disziplinarmassnahmen für Verstösse vor: Verweise, Versetzung auf niedrigere Positionen bis hin zur Entlassung. «Ist ein Verstoss als kriminell zu werten, bringt UBS dieses Verhalten den zuständigen Behörden zur Kenntnis, heisst es unverblümt.»

Froh um die hohen ethischen Standards

„Wir glauben, dass sich die UBS mit dem neuen Verhaltens- und Ethikkodex ethisch sehr gut positioniert. Als Vorstand des Vereins der UBS Christen sind wir froh, in einer Bank eingebettet zu sein, die sich solch hohen ethischen Standards verpflichtet, zu denen auch wir uns bekennen", bilanziert Christian Rüegg.

Zum Verhaltens- und Ethikkodex der UBS

Datum: 11.02.2010

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